Prompt Injection
Ein Sprachbefehl aus dem Fernseher, ein Schild im Kamerabild oder eine Kalendereinladung steuert das Gerät – auch cross-modal über Bild und Ton.
Sobald KI in einem Gerät steckt, wird aus einer Prompt Injection eine Bewegung, ein geöffnetes Schloss oder ein Kamerabild im falschen Netz. Wir modellieren Bedrohungen nach STRIDE und MAESTRO, testen von der Debug-Schnittstelle bis zum LLM und spielen cyber-physische Angriffe als Red Team durch – entlang OWASP LLM Top 10, AISVS, ISTG und IoT Top 10.
Ein Pentest für KI-Produkte prüft Geräte mit eingebetteter künstlicher Intelligenz – Roboter, Cobots, humanoide Systeme, KI-Kameras, Sprachassistenten, KI-Spielzeug und Edge-KI in Maschinen – über alle Schichten hinweg: Hardware, Firmware, Funk, Cloud-API, App, On-Device-Modell und LLM-Integration. Ziel ist der Nachweis, ob ein Angreifer das Produkt digital übernehmen oder zu unerwünschten Handlungen in der physischen Welt bringen kann.
Reine LLM- und Agenten-Anwendungen ohne Gerät testen wir im Agentic AI Pentesting, vernetzte Geräte ohne KI-Funktion im IoT-Pentesting.
Ein KI-Produkt ist IoT-Gerät, KI-System und – mit Motor, Schloss oder Ventil – ein cyber-physisches System zugleich. Wer nur eine dieser Schichten prüft, übersieht die Angriffsketten dazwischen.
Hardware, Firmware und Funk bringen die bekannten Schwächen vernetzter Geräte mit.
Modelle auf dem Gerät und LLMs in der Cloud öffnen neue Angriffsklassen.
Aktoren und Sensoren verbinden digitale Angriffe mit realen Folgen.
Demonstriert von Forschenden der Universität Tel Aviv, des Technion und von SafeBreach gegen Gemini und Google Home (Black Hat USA, August 2025). Google hatte vor der Veröffentlichung Gegenmaßnahmen ausgerollt, etwa Bestätigungen für riskante Aktionen. Paper „Invitation Is All You Need“
Jede Produktklasse hat eigene Schwerpunkte. Wählen Sie eine Kategorie: Sie sehen typische Angriffsflächen, die wichtigsten Bedrohungen, unsere Prüfschwerpunkte und die einschlägigen Standards.
Roboter kombinieren Aktorik, Kameras, Funk und zunehmend LLM-gestützte Planer. Ein kompromittierter Roboter ist nicht nur ein Datenleck, sondern ein Sicherheitsrisiko für Menschen in seiner Nähe. Ab dem 20.01.2027 verlangt die Maschinenverordnung, dass Steuerungen vorhersehbaren böswilligen Angriffen standhalten und selbstlernende Systeme ihren festgelegten Aufgaben- und Bewegungsraum nicht verlassen.
Smarte Kameras erkennen Personen, Kennzeichen oder Gesichter direkt auf dem Gerät oder in der Cloud. Sie verarbeiten hochsensible Bild- und oft biometrische Daten – und sind häufig direkt aus dem Internet erreichbar.
LLM-Assistenten steuern Licht, Heizung, Türschlösser und Kameras – und lesen dabei E-Mails, Kalender und Chats. Jede dieser Datenquellen kann Anweisungen eines Angreifers enthalten.
Sprechende Kuscheltiere, KI-Brillen und KI-Gadgets bringen Sprachmodelle in Kinderzimmer und Alltag. Neben Datenschutz geht es um altersgerechte Schutzmechanismen, die nicht per Jailbreak verschwinden dürfen.
KI-gestützte Qualitätsprüfung, vorausschauende Wartung und autonome mobile Roboter (AMR) laufen auf Edge-Gateways mitten in der OT. Hier zählen Verfügbarkeit, Safety und der Schutz des Modells als Know-how.
Diagnose-KI, Pflegeroboter und Gesundheits-Wearables verarbeiten Gesundheitsdaten und beeinflussen Behandlungen. Fehlklassifikationen und Manipulationen haben hier unmittelbare Patientenrelevanz.
So zerlegen wir ein KI-Produkt im Test. Jede Schicht hat eigene Bedrohungen, Prüfmethoden und Referenzen. Klicken Sie eine Schicht an.
Alles, was ein Angreifer in die Wahrnehmung des Geräts bringen kann, ohne es zu berühren: Bilder, Texte, Geräusche, Licht und Funksignale.
Kameras, Mikrofone, LiDAR, IMU und GNSS liefern die Daten, auf denen Modell und Steuerung entscheiden.
Das Modell auf dem Gerät – Bilderkennung, Sprachmodell oder Vision-Language-Action-Modell – ist Angriffsziel und schützenswertes Know-how zugleich.
Motoren, Greifer, Schlösser und Ventile setzen Entscheidungen in Bewegung um – abgesichert (hoffentlich) durch eine deterministische Safety-Schicht.
Bootloader, Betriebssystem, Dienste und Update-Mechanismus bestimmen, ob Manipulationen dauerhaft im Gerät bleiben.
Leiterplatte, Speicherbausteine und Schnittstellen sind der direkte Weg ins Gerät für jeden mit physischem Zugang.
BLE, Wi-Fi, Zigbee, Thread/Matter, Mobilfunk und lokale Dienste verbinden das Gerät mit App, Cloud und anderen Geräten.
Flottenmanagement, Geräte-APIs und das LLM-Backend steuern viele Geräte gleichzeitig – ein einzelner Fehler skaliert hier auf die ganze Flotte.
Mobile Apps, Web-Portale und Teleoperation sind oft der bequemste Weg zu vielen Geräten auf einmal.
Vortrainierte Modelle, Bibliotheken, Chips und Zulieferer bestimmen die Sicherheit mit – und müssen nach CRA dokumentiert sein.
Bevor wir testen, modellieren wir. STRIDE liefert die sechs Fragen, was schiefgehen kann. MAESTRO, das Framework der Cloud Security Alliance für agentische KI, sagt, wo in der KI-Architektur. Für Produkte mit Sensorik und Aktorik ergänzen wir eine Schicht für die physische Welt.
Spoofing, Tampering, Repudiation, Information Disclosure, Denial of Service und Elevation of Privilege – angewandt auf jeden Datenfluss und jede Vertrauensgrenze des Produkts.
Sieben Schichten von Foundation Models bis Agent Ecosystem, inklusive schichtübergreifender Bedrohungen. Für KI-Produkte erweitern wir um die physische Welt mit Sensorik, Aktorik und Safety.
On-Device-Modelle, Sprach- und Vision-Language-Action-Modelle, Cloud-LLMs
Ein manipuliertes Modell gibt sich als Hersteller-Modell aus, weil Signatur und Hash beim Laden nicht geprüft werden.
Trojanisierte Gewichte oder Fine-Tunes reagieren auf einen Trigger – etwa ein Muster im Kamerabild – mit gezielter Fehlentscheidung.
Ohne Modell-ID, Prompt und Konfidenz im Log lässt sich nicht belegen, welches Modell eine Aktion ausgelöst hat.
Unverschlüsselte Modelldateien oder Seitenkanäle an der NPU geben Architektur und Know-how preis.
Konstruierte Eingaben treiben Rechenlast, Latenz und Akkuverbrauch hoch, bis Echtzeitfunktionen ausfallen.
Prompt Injection oder Jailbreak bringen das Modell dazu, Regeln und Rollen zu ignorieren (LLM01:2026).
Sensor- und Telemetriedaten, Trainings- und Felddaten, lokaler Wissensspeicher
Injizierte oder wiederholte Datenströme über ungeschütztes MQTT oder DDS täuschen echte Messwerte vor.
Rückgespielte Felddaten oder Nutzerkorrekturen vergiften das nächste Training der Flotte (LLM05:2026).
Ohne Provenance lässt sich nicht nachweisen, welche Daten in ein Modell geflossen sind.
Rohbilder, Sprachaufnahmen oder Embeddings landen unverschlüsselt in Cloud-Speichern oder bei Labeling-Dienstleistern.
Telemetrie-Fluten blockieren Uploads und Updates, Puffer laufen über.
Manipulierte Einträge im lokalen RAG-Speicher steuern Antworten und Aktionen (LLM09:2026).
Planer, Skills und Tool-Aufrufe, die zu Gerätebefehlen werden
Fremde Stimmen, Texte oder Geräte werden als berechtigte Nutzer behandelt, weil der Absender nicht authentisiert wird.
Indirekte Prompt Injection über E-Mail, Kalender oder ein Schild im Kamerabild ändert das Ziel des Planers.
Tool-Aufrufe an Motoren, Schlösser oder Ventile werden ohne Auslöser und Begründung protokolliert.
Der Agent liest Kamera- oder Kontaktdaten und gibt sie in Antworten oder Tool-Parametern weiter.
Rekursive Pläne und Tool-Stürme blockieren das Gerät oder überlasten Backends (LLM06:2026).
Das Modell darf mehr als nötig: Türen öffnen, Safety-Parameter ändern, Software nachladen (LLM03:2026).
Hardware, Firmware, Edge-Betriebssystem, OTA und Cloud-Backend
Ohne Secure Element lassen sich Geräteschlüssel auslesen und Klone in der Flotte registrieren.
Fehlender Secure Boot oder unsignierte Updates erlauben dauerhafte Manipulation (OWASP IoT I4).
Lokale Logs lassen sich nach einem Angriff ändern oder entfernen.
Offene UART/JTAG, auslesbarer Flash und hartkodierte API-Schlüssel (OWASP IoT I1).
Gestörter Funk oder fehlerhafte Updates legen einzelne Geräte oder ganze Flotten lahm.
Offene Dienste, Default-Zugänge oder Fernwartungs-Tunnel führen zu Root auf dem Gerät (OWASP IoT I2).
Tests, Monitoring, Telemetrie und Flottenüberwachung
Ein kompromittiertes Gerät meldet weiter „alles normal“ an Monitoring und Flottenmanagement.
Manipulierte Evaluations- und Abnahmedaten verdecken Robustheitsmängel.
Ohne korrelierte Logs von Sensor, Modell und Aktor lässt sich ein Vorfall nicht rekonstruieren – problematisch für CRA-Meldungen.
Diagnose-Uploads enthalten Bilder, Standorte oder Audiodaten.
Angreifer erzeugen gezielt Ereignisse, bis echte Anomalien untergehen.
Schwach geschützte Dashboards oder Remote-Konsolen geben Zugriff auf die gesamte Flotte.
Querschnittsschicht: Identitäten, Richtlinien, Datenschutz und Nachweise
Gemeinsame Zertifikate oder Default-Tokens für eine ganze Gerätegeneration.
Safety- und Datenschutzregeln in Prompts oder Konfigurationsdateien ändern sich unbemerkt.
Fehlende SBOM, Testberichte und Schwachstellenprozesse gefährden CE-Konformität und Meldepflichten.
Kameras und Mikrofone erfassen Dritte; biometrische Daten fallen unter Art. 9 DSGVO.
Ohne Sicherheitsupdates über den Supportzeitraum wird das Produkt zum Haftungsrisiko.
Sicherheitsgrenzen stehen im System-Prompt statt in einer deterministischen Policy-Schicht.
Apps, Skills, Smart-Home-Plattformen, Partnerdienste und andere Geräte
Drittanbieter-Skills oder Integrationen geben sich als vertrauenswürdig aus.
Inhalte aus einem verbundenen Dienst – Kalender, E-Mail, Chat – steuern ein anderes Gerät.
Bei Aktionen über mehrere Plattformen ist nicht feststellbar, welcher Agent was ausgelöst hat.
Sprach- und Kameradaten fließen über Ökosystem-APIs an Dritte.
Fällt die Hersteller-Cloud aus, verliert das Gerät Kernfunktionen ohne sicheren Rückfall.
Fehlerhafte Objektautorisierung in der App-API öffnet fremde Geräte (OWASP API1).
Umgebung, Sensorik, Aktorik und Safety – die Brücke in die reale Welt
Diese Schicht ist eine methodische Erweiterung von VamiSec für Embodied AI und nicht Teil des offiziellen MAESTRO-Frameworks.
Laser, Ultraschall, GNSS- oder LiDAR-Spoofing täuschen die Wahrnehmung, etwa durch unhörbare Sprachbefehle.
Aufkleber, Schilder oder Texte im Sichtfeld manipulieren Erkennung und Planung.
Ohne fälschungssichere Aufzeichnung bleibt offen, ob Mensch, Umgebung oder Angreifer eine Bewegung auslöste.
Ein kompromittiertes Gerät späht über Kamera und Mikrofon Wohnung, Werk oder Klinik aus.
Gezieltes Auslösen von Not-Halt oder Schutzfeldern legt die Produktion still.
Software-Befehle umgehen Geschwindigkeits-, Kraft- oder Zonenbegrenzungen der Steuerung.
Die im August 2026 erschienene Ausgabe der OWASP-Liste beschreibt Risiken von LLM-Anwendungen – und zählt Angriffe über Bild und Audio jetzt ausdrücklich zur Prompt Injection. Im Gerät bekommen die Risiken eine neue Qualität:
Ein Sprachbefehl aus dem Fernseher, ein Schild im Kamerabild oder eine Kalendereinladung steuert das Gerät – auch cross-modal über Bild und Ton.
Der Assistent verrät WLAN-Schlüssel, Raumpläne, Gesichter oder Gesprächsinhalte.
Das Modell bedient Türschlösser, Herdplatten oder Roboterarme ohne Bestätigung – der folgenreichste Aufsteiger der Liste.
Vortrainierte Modelle, Adapter und Modell-Hubs bringen Backdoors oder Schadcode aufs Gerät.
Vergiftete Flotten-, Trainings- oder Fine-Tuning-Daten lassen den Roboter Hindernisse übersehen.
Endlose Anfragen leeren Akku und API-Budget oder überhitzen die NPU.
Halluzinierte Wartungshinweise oder falsche Objekterkennung führen zu gefährlichen Handlungen.
System-Prompt, Tool-Schemata und Sicherheitsregeln des Geräts lassen sich extrahieren und als Bauplan für Angriffe nutzen.
Manipulierte Einträge im lokalen Wissensspeicher – etwa Wartungsanleitungen – steuern Antworten.
Ungeprüfte Modellausgaben werden zu Motorbefehlen, Shell-Kommandos oder ROS-Nachrichten.
Für agentische Funktionen prüfen wir zusätzlich gegen die OWASP Top 10 for Agentic Applications 2026 (ASI01–ASI10). Auf Wunsch mappen wir Befunde auch auf die Vorgängerausgabe 2025.
Wir kombinieren Risiko-Listen, Verifikationsstandards, Testleitfäden und Normen. So sind Befunde vergleichbar, nachvollziehbar und direkt für Ihre technische Dokumentation verwertbar. Stand aller Versionsangaben: 10.10.2026.
Leitplanke für alle LLM-Funktionen – von Prompt Injection (LLM01) über Excessive Agency (LLM03) bis Improper Output Handling (LLM10).
Für Geräte mit agentischen Funktionen: Goal Hijack (ASI01), Tool Misuse (ASI02), Identitäten, Gedächtnis und Zusammenspiel mehrerer Agenten.
Prüfbare Anforderungen in 12 Kapiteln (C1–C12) und drei Stufen (L1–L3) – unsere Grundlage für Testpläne und Abnahmekriterien der KI-Schicht.
32 Testfälle in vier Bereichen: KI-Anwendung, Modell, Infrastruktur und Daten – von Prompt Injection bis Evasion Attacks.
Vier Phasen von der Modellbewertung bis zur Laufzeit- und Agentenbewertung – Gerüst für unsere Red-Teaming-Szenarien.
Risiken klassischer ML-Modelle auf dem Gerät: Input Manipulation, Data Poisoning, Model Theft und mehr.
16 Taktiken und 120 Techniken realer Angriffe auf KI – inklusive Physical Environment Access (AML.T0041) und physischer Täuschungsmittel wie Adversarial-Aufkleber (AML.T0008.003).
Testfälle je Gerätekomponente – Prozessor, Speicher, Firmware, Schnittstellen, Funk, Bedienung – mit Angreifermodellen für physischen Zugriff und Berechtigungen.
Anforderungen an sichere IoT-Ökosysteme in fünf Kapiteln von Ökosystem bis Hardware-Plattform – Grundlage für Härtungskriterien.
Die zehn häufigsten Schwachstellenklassen vernetzter Geräte – weiterhin die gemeinsame Sprache im IoT-Pentest.
Vorgehen zur Firmware-Analyse: von der Informationsbeschaffung über Extraktion und Emulation bis zur Laufzeitanalyse und Binary Exploitation.
Sicherheitsmechanismen von DDS, der Middleware unter ROS 2: Authentisierung, Zugriffskontrolle und Verschlüsselung zwischen Knoten, umgesetzt mit SROS 2.
13 Gruppen von Basisanforderungen für Consumer-IoT – von „keine universellen Default-Passwörter“ bis zur Validierung von Eingaben.
Nachweis der Cybersecurity-Anforderungen der Funkanlagenrichtlinie. Die Einschränkungen betreffen u. a. Passwörter, Kindersicherungen und Update-Kriterien.
13 Prinzipien über fünf Lebenszyklusphasen für KI-Modelle und -Systeme – inklusive Pflicht zu Sicherheitstests vor der Freigabe (Prinzip 9).
Sicherer Entwicklungsprozess (4-1) und technische Anforderungen an Komponenten (4-2) für industrielle Produkte.
Gemeinsame Begriffe für Evasion, Poisoning, Privacy-Angriffe und Missbrauch – inklusive indirekter Prompt Injection und Agenten.
Deutsche Arbeitsübersetzung der OWASP Internet of Things Top 10 (2018) – bis heute die aktuelle Ausgabe. Bei KI-Produkten bleiben diese Klassen relevant: Sie sind oft der Einstieg für Angriffe auf die KI-Schicht.
Vom ersten Architektur-Workshop bis zum Nachweispaket für die Konformitätsbewertung. Die Module bauen aufeinander auf, lassen sich aber auch einzeln beauftragen.
Wir modellieren Ihr Produkt nach STRIDE und MAESTRO – inklusive physischer Schicht – und leiten daraus priorisierte Risiken und einen Testplan ab.
Unterstützt durch VamiThreat: STRIDE-Analyse, MAESTRO und automatisches Mapping auf MITRE ATT&CK und ATLAS.
Mehr zu KI-Threat-ModelingGrey- oder White-Box-Test über alle Schichten: Hardware, Firmware, Funk, Cloud-API, App, On-Device-Modell und LLM-Integration.
Firmware- und Binäranalyse KI-gestützt mit VamiReverse.
Pentest anfragenZielorientierte Angriffssimulation über Schichtgrenzen hinweg: Kann ein Angreifer Ihr Produkt zu einer unerwünschten Handlung in der realen Welt bringen?
Skaliert mit dem AI Pentesting Agent von VamiRedteam (KI-spezifische Test-Suiten nach MITRE ATLAS).
VamiRedteam kennenlernenWir übersetzen Befunde in Nachweise für Ihre technische Dokumentation und begleiten die Behebung bis zum erfolgreichen Retest.
SBOM pro Release und Schwachstellen-Tracking mit VamiAppSec.
Zum Cyber Resilience ActDas Bedrohungsmodell steuert den Test: Wir prüfen zuerst, was für Ihr Produkt wirklich kritisch ist.
Produktvarianten, Testumfang, Testumgebung, Zugänge und Rules of Engagement – bei Aktorik inklusive Safety-Konzept.
Ergebnis: Testvereinbarung und Safety-Freigabe
STRIDE je Datenfluss und Vertrauensgrenze, strukturiert nach MAESTRO-Schichten plus physischer Welt.
Ergebnis: Bedrohungsregister und Angriffsbäume
Ableitung der Testfälle aus dem Bedrohungsmodell, gemappt auf AISVS, ISTG, LLM Top 10 und IoT Top 10.
Ergebnis: Priorisierter Testplan
Hardware, Firmware, Funk, Cloud-API, App, Modell und LLM – jede Schicht mit passenden Methoden.
Ergebnis: Validierte Befunde mit Proof of Concept
Verkettete Szenarien über Schichtgrenzen: vom Einstieg bis zur Wirkung in der physischen Welt.
Ergebnis: Angriffsketten mit Storyboard
Management Summary, technische Befunde, Maßnahmen und Normen-Mapping – nach der Behebung prüfen wir erneut.
Ergebnis: Bericht, Retest-Bericht, Nachweispaket
Sicherheit geht vor: Tests an Robotern und Maschinen mit Aktorik führen wir nur mit abgestimmtem Safety-Konzept durch – definierte Testzone, Not-Halt in Reichweite, reduzierte Geschwindigkeiten und Freigabe durch Ihre Safety-Verantwortlichen. Wo möglich, testen wir zuerst in Simulation oder an einem Digital Twin.
Ein KI-Produkt braucht die Tiefe eines IoT-Pentests und die Methoden eines LLM-Pentests – plus den Blick auf die physischen Folgen.
| Prüfbereich | Klassischer IoT-Pentest | LLM-/Agentic-Pentest | Pentest für KI-Produkte |
|---|---|---|---|
| Hardware, Debug-Schnittstellen & Firmware | abgedeckt | nicht abgedeckt | abgedeckt |
| Funk & Kopplung (BLE, Wi-Fi, Matter, Zigbee) | abgedeckt | nicht abgedeckt | abgedeckt |
| Cloud-Backend, APIs & Companion-App | abgedeckt | teilweise | abgedeckt |
| Prompt Injection & Jailbreaks (Text, Sprache, Bild) | nicht abgedeckt | abgedeckt | abgedeckt |
| Modell-Extraktion, Adversarial Examples & Poisoning | nicht abgedeckt | teilweise | abgedeckt |
| Physische Folgen & Safety-Grenzen der Aktorik | nicht abgedeckt | nicht abgedeckt | abgedeckt |
| Threat Model nach STRIDE × MAESTRO inkl. physischer Schicht | teilweise | teilweise | abgedeckt |
| Nachweise für CRA, EN 18031, AI Act & Maschinenverordnung | teilweise | teilweise | abgedeckt |
abgedeckt teilweise nicht abgedeckt
Eine Auswahl dokumentierter Schwachstellen und Forschungsergebnisse der letzten zwei Jahre – jeweils mit Quelle.
Hartkodierte AES-Schlüssel im BLE-Provisioning erlaubten Befehlsinjektion mit Root-Rechten auf G1, H1, Go2 und B2. Die Forschenden zeigten, dass sich ein infizierter Roboter auf weitere in Funkreichweite ausbreiten kann. Vier CVEs wurden vergeben (CVE-2025-35027, -60017, -60250, -60251).
Was wir daraus testen: Provisioning, Funk und Schlüsselmanagement in jedem Robotertest.
IEEE Spectrum, 09/2025Laut Alias Robotics sendet der humanoide Roboter G1 alle 300 Sekunden Sensor- und Zustandsdaten per MQTT an externe Server – ohne Hinweis an den Betreiber. Zudem nutzt die BLE-Schnittstelle einen statischen, auf allen Geräten identischen AES-Schlüssel.
Was wir daraus testen: Datenflussanalyse und Prüfung versteckter Verbindungen.
arXiv 2509.14139Versteckte Anweisungen in Kalendereinladungen brachten Gemini dazu, Smart-Home-Geräte zu bedienen. Die Forschenden bewerteten 73 % der gezeigten Bedrohungen als hoch oder kritisch; Google rollte Gegenmaßnahmen aus.
Was wir daraus testen: Indirekte Prompt Injection über alle angebundenen Datenquellen.
arXiv 2508.12175Optimierte Texte auf Schildern im Kamerabild kaperten Vision-Language-Agenten: 95,5 % Erfolg bei Drohnen-Objektverfolgung in der Simulation, bis zu 92,5 % an einem realen Roboterfahrzeug mit GPT-4o.
Was wir daraus testen: Umgebung als Angriffsvektor im Red Teaming.
arXiv 2510.00181 (IEEE SaTML 2026)Ein kleiner bunter Patch im Sichtfeld ließ Roboter mit OpenVLA ihre Aufgaben verfehlen – in der Simulation im besten Angriffsszenario bis zu 100 %, im physischen Versuch in über 43 % der Fälle.
Was wir daraus testen: Robustheitstests des Modells unter realen Bedingungen.
ICCV 2025, arXiv 2411.13587Das Eltern-Portal des KI-Plüschtiers Bondu prüfte nur, ob ein Google-Konto vorlag. Gesprächsprotokolle, Namen und Geburtsdaten von Kindern waren damit für Dritte einsehbar. Der Hersteller schloss die Lücke umgehend.
Was wir daraus testen: Autorisierung von Portalen, APIs und Logs.
Malwarebytes, 02/2026Mindestens 60 KI-gestützte Kameras von Flock Safety lieferten Livestreams, Archive und Admin-Panels ohne Anmeldung ins Internet. Der Hersteller sprach von einer behobenen Fehlkonfiguration.
Was wir daraus testen: Externe Angriffsfläche und Authentisierung jeder Schnittstelle.
404 Media, 12/2025CVE-2026-8153 in PolyScope 5 von Universal Robots erlaubte unauthentisierte Betriebssystem-Befehle über den Dashboard-Server – nach Einschätzung der Entdeckerin (Claroty) mit Folgen bis hin zu ganzen Cobot-Flotten, sofern der Dashboard-Server aktiviert und erreichbar ist.
Was wir daraus testen: Netzwerkdienste und Segmentierung von Robotersteuerungen.
SecurityWeek, 05/2026Über elektromagnetische Abstrahlung rekonstruierten Forschende der NC State University die Hyperparameter neuronaler Netze auf einer Google Edge TPU mit 99,91 % Genauigkeit – physischer Zugang vorausgesetzt.
Was wir daraus testen: Schutz des Modells als geistiges Eigentum.
IACR TCHES 2025Produktsicherheit, Funkanlagenrichtlinie, Cyber Resilience Act, Produkthaftung, Maschinenverordnung und AI Act greifen ineinander. Sicherheitstests werden dabei vom Nachweis- zum Pflichtbaustein.
Die Produktsicherheitsverordnung (EU) 2023/988 verlangt, Cybersecurity-Eigenschaften sowie lernende und vorausschauende Funktionen in die Sicherheitsbewertung einzubeziehen.
Die Delegierte Verordnung (EU) 2022/30 gilt – Nachweis z. B. über EN 18031-1/-2/-3, die nur mit Einschränkungen gelistet sind. Ab dem 11.12.2027 übernimmt der CRA.
Wer mit einem KI-System interagiert – etwa mit einem Sprachassistenten –, muss darüber informiert werden, sofern es nicht offensichtlich ist. Für die Kennzeichnung KI-generierter Inhalte (Abs. 2) gilt bei Altsystemen eine Übergangsfrist bis 02.12.2026.
Aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwere Vorfälle sind über die ENISA-Meldeplattform zu melden: Frühwarnung binnen 24 Stunden, Meldung binnen 72 Stunden – auch für Produkte, die schon im Markt sind.
Für Produkte, die nach dem 09.12.2026 in Verkehr gebracht werden: Software – auch KI – gilt als Produkt; maßgeblich sind auch sicherheitsrelevante Cybersecurity-Anforderungen. Fehlende Sicherheitsupdates entlasten den Hersteller nicht, soweit sie in seiner Kontrolle liegen (Art. 7, 11 Richtlinie (EU) 2024/2853).
Schutz gegen Korrumpierung (Anhang III 1.1.9) und angriffsfeste Steuerungen (1.2.1). Sicherheitsfunktionen mit selbstlernendem Verhalten auf ML-Basis brauchen eine Konformitätsbewertung durch Dritte.
Unter anderem biometrische Fernidentifizierung und Emotionserkennung – relevant für KI-Kameras mit Gesichtserkennung.
Alle Anforderungen aus Anhang I gelten – inklusive wirksamer und regelmäßiger Sicherheitstests. Gleichzeitig tritt die Delegierte Verordnung zur Funkanlagenrichtlinie außer Kraft.
Für KI als Sicherheitsbauteil etwa in Spielzeug, Funkanlagen und Medizinprodukten gelten die Hochrisiko-Pflichten einschließlich Art. 15, sofern eine Konformitätsbewertung durch Dritte vorgesehen ist. Für Maschinen kommen die KI-Anforderungen über delegierte Rechtsakte zur Maschinenverordnung, die spätestens ab dem 02.08.2028 gelten.
Stand: 10.10.2026. Daten zum AI Act nach dem Digital Omnibus on AI (Verordnung (EU) 2026/1744), der Maschinen in Anhang I Abschnitt B verschoben hat. Keine Rechtsberatung – wir unterstützen technisch beim Nachweis.
Risikolage, kritische Angriffsketten und Handlungsempfehlungen auf zwei Seiten – für Geschäftsführung und Produktverantwortliche.
Datenflussdiagramm, Vertrauensgrenzen und Bedrohungsregister nach STRIDE × MAESTRO – als lebendes Dokument für die Entwicklung.
Jeder Befund reproduzierbar, bewertet nach CVSS 4.0 und – bei Aktorik – nach Safety-Auswirkung.
Red-Teaming-Szenarien Schritt für Schritt: Einstieg, Eskalation, physische Wirkung.
Zuordnung zu OWASP, MITRE ATLAS, ETSI EN 303 645, EN 18031, CRA und AI Act.
Konkrete Fixes für Hardware, Firmware, Cloud und Modell – sortiert nach Risiko und Aufwand.
Nach der Behebung prüfen wir die Befunde erneut und dokumentieren den Status.
Testberichte und Mappings aufbereitet für technische Dokumentation und Konformitätsbewertung.
Ein Pentest für KI-Produkte ist ein Sicherheitstest für Geräte mit eingebetteter KI – etwa Roboter, KI-Kameras, Sprachassistenten oder Edge-KI in Maschinen. Geprüft werden Hardware, Firmware, Funk, Cloud-API, App, das Modell auf dem Gerät und die LLM-Integration. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob ein Angreifer das Produkt übernehmen oder zu Handlungen in der physischen Welt bringen kann.
Ein IoT-Pentest prüft Hardware, Firmware, Funk und Cloud. Beim KI-Produkt kommen Angriffe auf das Modell und die LLM-Integration hinzu – Prompt Injection, Jailbreaks, Modell-Extraktion, Adversarial Examples – sowie die Frage, welche physischen Folgen ein Angriff über Aktorik und Sensorik haben kann. Für Geräte ohne KI-Funktion empfehlen wir unser IoT-Pentesting.
Ja. Dokumentiert sind unter anderem Root-Zugriffe per Bluetooth auf Unitree-Roboter (UniPwn, 2025), Jailbreaks LLM-gesteuerter Roboter mit Erfolgsraten von bis zu 100 % im Forschungstest (RoboPAIR, 2024) und eine kritische Lücke in der Cobot-Software von Universal Robots (CVE-2026-8153, CVSS 9,8). Typische Einstiege sind Funk-Schnittstellen, Netzwerkdienste, Cloud-APIs und der KI-Planer selbst.
Ja, wenn Modellausgaben ungeprüft zu Befehlen werden oder das Modell zu weitreichende Rechte hat – in der OWASP-Ausgabe 2026 sind das Improper Output Handling (LLM10) und Excessive Agency (LLM03). Forschende haben gezeigt, dass Sprachbefehle, Texte im Kamerabild oder Kalendereinladungen Roboter, Drohnen und Smart-Home-Geräte steuern können. Wir prüfen deshalb gezielt, ob zwischen KI-Planung und Aktorik eine deterministische Sicherheitsschicht greift.
Für die KI-Schicht die OWASP Top 10 for LLM Applications 2026, die OWASP Top 10 for Agentic Applications 2026, den OWASP AISVS 1.01, den OWASP AI Testing Guide, den OWASP GenAI Red Teaming Guide und MITRE ATLAS. Für Gerät und Funk den OWASP ISTG, den OWASP ISVS, die OWASP IoT Top 10, die Firmware-Methodik OWASP FSTM und für Roboter DDS Security mit SROS 2. Als Normen ETSI EN 303 645, EN 18031, ETSI EN 304 223 und IEC 62443-4-1/-4-2.
MAESTRO ist ein Threat-Modeling-Framework der Cloud Security Alliance für agentische KI mit sieben Architekturschichten von Foundation Models bis Agent Ecosystem. STRIDE beantwortet, welche Art von Bedrohung droht, MAESTRO, wo in der KI-Architektur sie entsteht. Für Produkte mit Sensorik und Aktorik ergänzen wir eine Schicht für die physische Welt – Microsoft führt Adversarial Examples in der physischen Domäne bereits als eigene Bedrohungsklasse im Threat Modeling für KI/ML-Systeme.
Der CRA schreibt kein Verfahren namens Pentest vor, verlangt aber in Anhang I Teil II wirksame und regelmäßige Tests und Überprüfungen der Sicherheit des Produkts. Ein Pentest ist der gängige Weg, das nachzuweisen. Die Meldepflichten gelten seit dem 11.09.2026, alle übrigen Anforderungen ab dem 11.12.2027.
Ja: Anhang III des CRA nennt in Klasse I universelle virtuelle Assistenten für das Smart Home (Nr. 16), Smart-Home-Produkte mit Sicherheitsfunktionen wie Sicherheitskameras, Babyphones und Alarmanlagen (Nr. 17), vernetztes Spielzeug mit sozialer Interaktion oder Ortung (Nr. 18) sowie bestimmte Wearables (Nr. 19). Die Durchführungsverordnung (EU) 2025/2392 nennt Smart Speaker mit Sprachassistent ausdrücklich. Eine Selbstbewertung (Modul A) ist für Klasse I nur möglich, wenn harmonisierte Normen, gemeinsame Spezifikationen oder ein europäisches Zertifizierungsschema mindestens der Stufe „substanziell“ vollständig angewendet werden (Art. 32 Abs. 2 CRA) – solange keine Normen im Amtsblatt stehen, führt der Weg in der Regel über eine benannte Stelle.
Das hängt vom Produktrecht ab. Für KI als Sicherheitsbauteil in Produkten nach Anhang I Abschnitt A – etwa Spielzeug, Funkanlagen oder Medizinprodukte – gelten die Hochrisiko-Pflichten einschließlich Art. 15 nach dem Digital Omnibus ab dem 02.08.2028, wenn eine Konformitätsbewertung durch Dritte vorgesehen ist. Maschinen hat der Omnibus in Abschnitt B verschoben: Für KI in Robotern und Maschinen kommen die Anforderungen über delegierte Rechtsakte zur Maschinenverordnung, die selbst ab dem 20.01.2027 gilt. Die Transparenzpflichten nach Art. 50 gelten bereits seit dem 02.08.2026.
Mit einem abgestimmten Safety-Konzept: definierte Testzone, Not-Halt in Reichweite, reduzierte Geschwindigkeiten und Freigabe durch die Safety-Verantwortlichen des Herstellers. Kritische Szenarien prüfen wir zuerst in Simulation oder am Digital Twin, bevor wir sie am realen System nachstellen.
Ja. Wir prüfen, ob Modelldateien ungeschützt auf dem Gerät oder in der App liegen, ob Ladeprozess und Signatur sicher sind und wie robust das Modell gegen Adversarial Examples, manipulierte Sensordaten und Poisoning ist. Wo relevant, bewerten wir auch Seitenkanalrisiken an Beschleunigern (ISTG-PROC-SIDEC).
Ja. Wir analysieren Firmware, Dienste und Netzwerkverkehr auf undokumentierte Verbindungen, Fernwartungs-Tunnel und versteckte Funktionen. Beispiele aus der Forschung sind die verdeckte Telemetrie des Unitree G1 und der Fernzugriffs-Tunnel im Unitree Go1 (CVE-2025-2894).
Am effektivsten ist ein Grey- oder White-Box-Ansatz: zwei bis drei Testgeräte, Zugang zu App und Cloud-Testumgebung, Architekturunterlagen und – wenn möglich – Firmware-Images und Quellcode-Ausschnitte. Ein Black-Box-Test ist möglich, deckt in gleicher Zeit aber weniger Angriffsfläche ab.
Das hängt von Produktklasse, Anzahl der Schnittstellen, Testtiefe und gewünschten Modulen ab. Nach einem kostenlosen Scoping-Gespräch erhalten Sie ein Festpreisangebot. Ein fokussierter Test eines einzelnen Geräts inklusive Bericht dauert in der Regel wenige Wochen.
Mindestens vor jeder größeren Produktfreigabe und nach wesentlichen Änderungen an Firmware, Modell oder Cloud-Funktionen. Da sich Modelle und Angriffstechniken schnell entwickeln, empfehlen wir zusätzlich einen jährlichen Retest – der CRA verlangt regelmäßige Tests über den gesamten Supportzeitraum.

„Bei KI-Produkten lautet die Frage nicht mehr nur, ob ein Angreifer hineinkommt – sondern, was er das Gerät in der echten Welt tun lassen kann.“
Wir verbinden Hardware- und IoT-Pentesting, KI-Red-Teaming und Regulatorik-Know-how aus CRA, AI Act und Maschinenverordnung – für belastbare Sicherheitsnachweise vor dem Marktstart und über den gesamten Supportzeitraum.