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Agentic AI Penetration Testing · Offensive AI Security

Wissen, ob Ihre KI-Agenten ausnutzbar sind – bevor es jemand anders herausfindet.

Autonome Agenten erweitern Ihre Angriffsfläche um eine völlig neue Dimension: probabilistisches Verhalten, Werkzeugzugriff, persistenter Speicher, Multi-Agent-Kommunikation. Wir prüfen Ihre Agentic AI Systeme gegen die OWASP Agentic Threats T1–T15 – methodisch, beweisbasiert, mit validierten Exploits.

OWASP Agentic AI MethodikValidierte exploitable FindingsISO 42001 & EU AI Act ready
Methodisch
OWASP Agentic Threats T1–T15 · MAESTRO · NIST AI RMF
End-to-End
LLM · Tools · Memory · Reasoning · Multi-Agent
Beweisbasiert
Validierte Exploits mit PoC, keine Theorie
Compliance
ISO 42001 · EU AI Act · NIS2 · DORA
Video

Agentic AI Pentesting im Überblick

Das Problem

Klassische Pentests prüfen nicht, was Agentic AI gefährlich macht.

Ein Web-Pentest sucht SQL Injection. Ein API-Pentest prüft Authentifizierung. Beide gehen von deterministischem Verhalten aus – gleicher Input, gleicher Output. Agentic AI bricht genau diese Annahme: probabilistisches Reasoning, autonome Tool-Auswahl, persistenter Speicher, Multi-Agent-Kommunikation.

Daraus entstehen Angriffsklassen, die kein klassischer Pentest abdeckt: Prompt Injection über vertraute Datenquellen, Memory Poisoning, das Sessions überdauert, Tool Misuse durch manipulierte Reasoning-Pfade, Privilege Compromise über die Agent-Identität. Ein Agentic AI Pentest ist eine eigenständige Disziplin – und sie entscheidet darüber, ob Ihr Agent ein Werkzeug bleibt oder zum Werkzeug Ihrer Angreifer wird.

Definition

Was ist ein Agentic AI Pentest?

Eine expertengeführte offensive Sicherheitsanalyse Ihrer KI-Agenten – gegen die spezifischen Angriffsklassen, die in autonomen, werkzeugnutzenden, gedächtnisbehafteten Systemen entstehen.

Fokus auf Agent-Komponenten

Geprüft wird, was den Agenten ausmacht: das LLM (KC1), die Orchestrierung (KC2), das Reasoning (KC3), Memory-Module (KC4), Tool-Integrationen (KC5) und die operative Umgebung (KC6). Jede Schicht hat eigene Schwachstellen.

Methodik & Tools

Etablierte Frameworks (OWASP Agentic Threats T1–T15, MAESTRO, NIST AI RMF) kombiniert mit modernen Pentest-Tools (AgentDojo, Agentic Radar, AgentPoison, Garak, Promptfoo) und manueller Validierung – keine reinen Tool-Reports, keine generischen Checklisten.

Beweisbasierte Befunde

Jede Schwachstelle wird validiert: mit reproduzierbarem Proof-of-Concept, dokumentiertem Angriffspfad und konkreter Auswirkung. Keine Hypothesen, keine theoretischen Risiken – nur was wirklich ausnutzbar ist.

Risikobasis

OWASP Top 10 for LLM Applications

Die 10 kritischsten Sicherheitsrisiken für Large Language Models — Grundlage unserer Testmethodik.

LLM01:2025
Prompt Injection

Bösartige Anweisungen in Eingaben manipulieren das Modell — Regeln ignorieren, Daten preisgeben oder schädliche Inhalte erzeugen. Dazu zählen direkte und indirekte Injection: eingebettete Anweisungen in E-Mails, PDFs, Webseiten oder RAG-Dokumenten. Klassische Filter versagen oft, weil der Angriff im natürlichen Sprachkontext stattfindet.

LLM02:2025
Sensitive Information Disclosure

Offenlegung vertraulicher Daten über Ausgaben oder Konfiguration — PII, Geschäftsgeheimnisse, interne Modelldaten. Besonders riskant bei langen Sessions, fehlenden Output-Filtern und versehentlich mitgelieferten System- oder Entwicklerhinweisen. Mitigation: Kontext minimieren, sensitive Muster aus Logs verbannen.

LLM03:2025
Supply Chain

Kompromittierte Modelle, Datensätze, Bibliotheken oder Plattformen — Integrität und Vertrauen über den KI-Lebenszyklus. Typische Schwachstellen: unsignierte Adapter, pip/npm-Pakete in ML-Pipelines, Drittanbieter-APIs ohne Herkunftsnachweis. Ohne Hash-, Versions- und Lieferantenprüfung ist Integrität im Betrieb schwer auditierbar.

LLM04:2025
Data & Model Poisoning

Manipulation von Trainings- oder Fine-Tuning-Daten — Bias, Hintertüren, Schwachstellen. Quellen wie Crowdsourcing, Web-Crawls oder feindliche Fine-Tuning-Sets können Verhalten subtil verschieben — bis zu triggernabhängigen Backdoors. Tests zielen auf Datenpipelines, Labeling und Re-Training-Schnittstellen.

LLM05:2025
Improper Output Handling

Generierte Inhalte ohne Validierung an nachgelagerte Systeme — XSS, Injektionen, Datenoffenlegung. Jedes System, das Modellausgabe in SQL, Shell, HTML oder an den Browser weitergibt, erzeugt klassische Injection-Flächen. Output-Encoding, Typisierung und Allowlists bleiben Pflicht — das LLM ersetzt keine serverseitige Validierung.

LLM06:2025
Excessive Agency

Zu viel Autonomie oder Berechtigung — unbeabsichtigte oder schädliche Aktionen. Häufige Ursachen: zu breite OAuth-Scopes, generische "Agent darf alles"-Policies, fehlende Bestätigung vor Transaktionen. Wir prüfen, welche Tools wirklich nötig sind und ob Human-in-the-Loop greift.

LLM07:2025
System Prompt Leakage

Offenlegung von System-Prompts und internen Steuerlogiken — Umgehung von Schutzmechanismen. Oft Kombination aus gezielten Fragen und teilweisen Leaks über Ausgabeformate. Empfehlung: keine Secrets im Prompt; Policies und Regeln extern und versioniert halten.

LLM08:2025
Vector & Embedding Weakness

Manipulation von Retrieval und Embeddings — falsche Antworten, Datenabfluss, Kontrollverlust. Relevant: adversariale Embeddings, Poisoning des Korpus, Namespace-/Tenant-Trennung in Vektordatenbanken. Pentests umfassen gezielte Abfragen und Schreibzugriffe auf Retrieval-Pfade.

LLM09:2025
Misinformation

Plausible, aber falsche Ausgaben — Sicherheits-, Reputations- und Haftungsrisiken. Besonders kritisch, wenn Nutzer Antworten ohne Prüfung in Verträge, Security- oder Compliance-Entscheidungen übernehmen. Grounding und Quellenpflichten reduzieren das Risiko; Schulung und Prozess sind Teil der Abwehr.

LLM10:2025
Unbounded Consumption

Unkontrollierte Inferenz — DoS, "Denial of Wallet", Modell-Diebstahl oder Replikation des Verhaltens. API-Keys ohne Quoten, fehlende Rate-Limits und automatisiertes Scraping können Kosten explodieren lassen oder Modellverhalten systematisch auslesen. Billing-Alerts, Abuse-Detection und Throttling gehören zum Standard.

Angriffsvektoren

Was wir testen

Von klassischen LLM-Angriffen bis zu agentischen Exploitation-Szenarien — das prüfen wir im Rahmen eines KI-Pentests.

Prompt InjectionJailbreakingData ExfiltrationModel ExtractionData PoisoningHalluzinationsausnutzungTool Misuse & Privilege EscalationGoal HijackingMemory PoisoningMulti-Agent ExploitationIdentity Abuse (Human ↔ Agent)RAG PoisoningAPI Authentication BypassRate Limiting Evasion
Einsatzszenarien

Wann ein Agentic AI Pentest sinnvoll ist

Vier typische Situationen, in denen die Faktenbasis eines Agentic AI Pentests den Unterschied zwischen einem sicheren und einem ausnutzbaren System ausmacht.

Vor Production-Deployment
Bevor ein Agent-System in Produktion geht – und damit Zugriff auf Kundendaten, interne Systeme oder kritische Workflows erhält. Validierung der Sicherheitskontrollen unter realen Angriffsbedingungen.
ISO 42001 & EU AI Act Konformität
Hochrisiko-KI-Systeme erfordern dokumentierte Sicherheitsbewertungen. Ein strukturierter Agentic AI Pentest liefert die belastbare Evidenz, die Auditoren und Regulatoren erwarten.
Nach Architekturänderungen
Neue Tools, MCP-Server, zusätzliche Agenten, erweiterte Memory-Stores – jede Erweiterung verändert die Angriffsfläche. Re-Tests stellen sicher, dass die ursprüngliche Sicherheitslage erhalten bleibt.
M&A & Cybersecurity Due Diligence
Bei Übernahme KI-gestützter Produkte oder Plattformen: technische Bewertung, ob die übernommene Agentic AI sicher integrierbar ist – oder ob versteckte Schwachstellen ein Übernahmerisiko darstellen.
Ablauf

So arbeiten wir.

Vier strukturierte Phasen – von der Architekturanalyse über die gezielte Ausnutzung bis zur dokumentierten Remediation-Roadmap.

1
Scoping & Threat Modeling
Architektur verstehen, Komponenten identifizieren, Trust-Boundaries definieren. Bedrohungsmodell auf Basis von OWASP Agentic Threats und MAESTRO.
Frameworks: OWASP Agentic Threats T1–T15 · MAESTRO Layered Threat Model · NIST AI RMF
2
Recon & Component Mapping
KC1–KC6 Komponenten enumerieren: LLM, Orchestrierung, Reasoning, Memory, Tools, operative Umgebung. Angriffsfläche pro Schicht dokumentieren.
Tools: Agentic Radar · manuelles Component Inventory · Architekturanalyse
3
Exploitation & Validation
Gezielte Angriffe gegen T1–T15: Prompt Injection, Memory Poisoning, Tool Misuse, Privilege Compromise, Multi-Agent-Hijacking. Manuelle Validierung jedes Findings.
Tools: AgentDojo · AgentPoison · Garak · PyRIT · Promptfoo · ASB
4
Reporting & Remediation
Risikobasierte Priorisierung, dokumentierte PoCs, konkrete Maßnahmen – direkt umsetzbar durch Ihr Team. Re-Test inklusive.
Output: Threat Model · Findings · Remediation Roadmap
Ergebnisse

Was Sie erhalten.

Konkrete, nachvollziehbare Deliverables – keine generischen Compliance-Dokumente, keine Tool-Roh-Outputs.

Threat Model (MAESTRO / OWASP)
Dokumentierte Architektur Ihres Agent-Systems mit Trust-Boundaries, Komponenten-Mapping und schichtspezifischer Bedrohungslandschaft.
Validierte exploitable Findings
Jede Schwachstelle mit reproduzierbarem Proof-of-Concept, vollständigem Angriffspfad und konkreter Impact-Bewertung – keine theoretischen Risiken.
Risk Mapping T1–T15
Gefundene Schwachstellen abgebildet auf die OWASP Agentic Threats – direkt nutzbar für ISO 42001 Risikomanagement und EU AI Act Konformitätsbewertung.
Remediation Roadmap & Re-Test
Risikobasiert priorisierte Maßnahmen mit konkreten technischen Empfehlungen. Re-Test nach Behebung – als Verifikation und Audit-Evidenz.
Abgrenzung

Nicht jede Sicherheitsanalyse beantwortet dieselbe Frage.

Klassischer Pentest, LLM Red Teaming und Agentic AI Pentesting ergänzen sich – sie ersetzen sich nicht.

Klassische Schwachstellen
Klassischer Pentest
„Wo sind klassische Schwachstellen in Web, API, Infrastruktur?"
  • OWASP Web Top 10, API Top 10, Infrastruktur
  • Deterministische Angriffe auf bekannte Klassen
  • Antwort auf das Wo, nicht auf das Was macht der Agent
Modell-Verhalten
LLM Red Teaming
„Lässt sich das Modell jailbreaken oder zu unerwünschtem Output bewegen?"
  • Prompt Injection, Bias, Content-Risiken
  • Fokus auf das Sprachmodell selbst
  • Antwort auf das Modell, nicht auf das System drumherum
Vollständige Angriffskette
Agentic AI Pentesting
„Lässt sich der Agent als System missbrauchen – über alle Komponenten hinweg?"
  • End-to-End: LLM + Tools + Memory + Reasoning + Multi-Agent
  • Validierte Exploit-Ketten gegen OWASP T1–T15
  • Antwort auf das System – und auf das Was jetzt zu tun ist
Compliance & Regulatorik

Von sicheren KI-Systemen zu auditfähiger Compliance

Klassische Web-Schwachstellen treffen auf KI-spezifische Risiken: Prompt Injection, Data & Model Poisoning, unsichere Tool- und RAG-Pfade. Unsere Pentests und OWASP-orientierten Reviews liefern reproduzierbare Evidenz — passend zu dem, was Aufsichts- und Auditgespräche unter "Robustheit", "Cybersecurity" und Risikomanagement erwarten.

EU AI Act
Pflichten, die technische Tiefe verlangen

Für hochriskante KI-Systeme sind dokumentierte Risikoanalysen und wirksame technische Maßnahmen Pflicht. Pentest-Befunde untermauern Art. 15 (Cybersecurity, Robustheit) und stärken das Risikomanagement nach Art. 9. Transparenz- und Datenpflichten (Art. 10, 13) lassen sich mit klaren Nachweisen zu Datenflüssen, Logging und Modell-Lieferkette untermauern.

  • Art. 9 — Risikomanagementsystem: fortlaufend, dokumentiert, an die Risikoklasse gekoppelt
  • Art. 10 — Daten & Governance: Qualität, Bias-Monitoring, repräsentative Trainings- und Betriebsdaten
  • Art. 15 — Accuracy, Robustness, Cybersecurity: gezielte Angriffssimulationen und harte PoCs
NIS2
Kritische Dienste & verschärfte Nachweispflichten

KI-Komponenten in kritischen und wesentlichen Bereichen unterliegen verschärften Sicherheits- und Nachweispflichten. Regelmäßige Sicherheitsprüfungen, Umgang mit Schwachstellen und belastbare Risikoartefakte sind Teil des Erwartungshorizonts.

  • Regelmäßige Sicherheitsprüfungen der KI-Infrastruktur
  • Nachweisbare Risikoartefakte für Aufsichtsgespräche
  • Integration in NIS2-Incident-Response-Prozesse
ISO 42001
KI-Managementsystem (KIMS)

Das KI-Management-System verlangt operative Sicherheit und fortlaufende Bewertung. Technische Tests (Pentest, Red Team, gezielte LLM-/Agent-Scenarios) liefern messbare Inputs für Kontrolle, Verbesserung und Zertifizierungsgespräche.

  • Messbare Inputs für das KIMS-Kontrollsystem
  • Kombinierbar mit ISO 27001 für geteilte Evidenzen
  • Grundlage für Zertifizierungsgespräche und Audits
DORA
Finanzsektor — KI wie produktive IT behandeln

IKT-Angriffsfläche wächst mit jedem Chat-Interface, Copilot und autonomen Workflow. DORA verlangt systematische Tests der digitalen Resilienz; aus Aufsichtssicht gelten für KI-gestützte Systeme dieselben Maßstäbe wie für klassische IT.

  • IKT-Risikomanagement inkl. KI-Lieferketten und Outsourcing
  • Nachweisbare Test- und Review-Zyklen, nicht nur Punktmaßnahmen
  • Dokumentierbare Befunde für interne Audit- und Aufsichtsgespräche
FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was unterscheidet KI-Pentesting von klassischem Pentesting?

KI erweitert die Angriffsfläche fundamental über klassische Software hinaus. Prompts, Kontextdaten, Datenpipelines und agentische Logiken werden zu eigenständigen Risikopunkten. Neue Angriffsklassen wie Prompt Injection, Data Poisoning und Model Extraction haben kein Precedent in klassischer Security.

Was sind Agentic AI Risiken?

Agentic AI ist kein Zukunftsthema. Wir simulieren gezielte Exploitation-Szenarien gegen agentische KI-Architekturen: Tool Misuse & Privilegieneskalation, Verhaltensübernahme & Memory Poisoning, Prompt Injection in Multi-Agent Workflows, Identity Abuse (Human ↔ Agent). Basierend auf OWASP Top 10 for Agentic Applications 2026.

Welche Compliance-Anforderungen unterstützt der KI-Pentest?

Unsere Tests schaffen belastbare Nachweise für EU AI Act (Konformitätsbewertung, Risikoeinstufung), NIS2 (systematische Sicherheitstests für KI als Teil der IKT-Landschaft), DORA (TLPT-ready, BaFin-konforme Nachweise), DSGVO (Schutz personenbezogener Daten, 72h Breach Notification Compliance) sowie ISO 27001 & ISO 42001.

Welche Frameworks werden eingesetzt?

Traditionelle Sicherheitsansätze greifen bei LLMs nicht. Wir setzen drei Frameworks ein: OWASP Top 10 for LLM Apps (Developer-Fokus), MITRE ATLAS (Adversary-Fokus: Recon → Resource Dev → Execution → Exfiltration) und NIST AI RMF (Governance-Fokus: GOVERN · MAP · MEASURE · MANAGE).

Valeri Milke – Gründer & CEO VamiSec GmbH
Valeri MilkeGründer & CEO · VamiSec GmbH
Ihr Ansprechpartner

„Agentic AI Pentesting ist nicht Web-Pentest mit ChatGPT-Twist. Es ist eine eigenständige Disziplin – und sie entscheidet, ob Ihr Agent ein Werkzeug bleibt oder zum Werkzeug Ihrer Angreifer wird."