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Compromise Assessment · Forensische Analyse

Wissen, ob Angreifer bereits im System sind.

Ein Compromise Assessment deckt aktive und historische Angreiferspuren in Ihrer Umgebung auf — über Endpoints, Logs, Identitäten und Infrastruktur hinweg. Bevor aus einem unentdeckten Kompromiss ein Vollschaden wird.

Expertengeführte MethodikNachvollziehbare BefundeDirekter IR-Übergang
Forensisch
Manuelle Validierung statt reiner Tool-Ausgaben
End-to-End
Endpoints · Logs · Identitäten · Infrastruktur
Beweisbasiert
Klare Aussage statt Hypothesen
IR-ready
Nahtloser Übergang in Incident Response
Das Problem

Ihr Security Stack kann unsichtbare Angreiferaktivität übersehen.

Auch reife Organisationen mit Firewalls, EDR, SIEM und regelmäßigen Penetrationstests übersehen fortgeschrittene Angreifer. Persistente Bedrohungen werden oft nicht rechtzeitig erkannt — und je länger sie unentdeckt bleiben, desto teurer wird der Schaden.

Ein Compromise Assessment ist darauf ausgelegt, genau diese Spuren sichtbar zu machen, die klassische Kontrollen nicht klar genug an die Oberfläche bringen. Es schafft Klarheit darüber, ob auffällige Signale isolierte Anomalien, historische Artefakte oder Hinweise auf einen aktiven Angriff sind.

Definition

Was ist ein Compromise Assessment?

Eine expertengeführte forensische Untersuchung, die in Ihrer Umgebung gezielt nach Spuren von Angreiferaktivität sucht — sowohl gegenwärtigen als auch historischen.

Fokus auf Spuren

Anders als ein Schwachstellen-Scan oder ein Pentest sucht ein Compromise Assessment nach den Hinterlassenschaften eines Angriffs: Indicators of Compromise, verdächtige Prozesse, Persistenzmechanismen, ungewöhnliche Zugriffe.

Tool & Analyst

Tool-gestützte Erfassung von Artefakten — Dateien, Registry, Prozesse, Event-Logs — kombiniert mit manueller Validierung durch erfahrene Analysten. Kein blindes Vertrauen in Automatisierung, kein reines Bauchgefühl.

Klare Aussage

Am Ende steht keine Hypothese, sondern eine bewertete, dokumentierte Aussage: Wurden Spuren gefunden? Wo? In welchem Umfang? Mit welcher Priorität sind sie zu adressieren?

Einsatzszenarien

Wann ein Compromise Assessment sinnvoll ist

Vier typische Situationen, in denen die Faktenbasis eines Compromise Assessments den Unterschied macht.

Im aktiven Vorfall
Beschleunigte Analyse, beschleunigte Wiederherstellung. Wenn die Frage „Sind wir noch kompromittiert?" jetzt beantwortet werden muss.
Proaktive Überprüfung
Bevor sich Spuren in einen offenen Vorfall entwickeln. Klärung, ob bereits unentdeckte Angreiferaktivität in der Umgebung vorhanden ist.
Vor Audits & Zertifizierungen
Belastbare Aussage zur aktuellen Sicherheitslage. Evidenz statt Annahme — gerade bei ISO 27001, NIS2, KRITIS oder DORA-Prüfungen.
M&A & Integration
Keine schlafenden Kompromisse oder dormante Malware in eine gemeinsame Umgebung übertragen. Ergänzt Cybersecurity Due Diligence um den forensischen Blick.
Ablauf

So arbeiten wir.

Vier strukturierte Phasen — von der Abstimmung über die Analyse bis zur dokumentierten Empfehlung.

1
Scoping & Rollout
Systeme, Datenquellen und technische Voraussetzungen werden definiert. Agenten und Tools werden vorbereitet, Schnittstellen geklärt.
2
Erfassung & Scan
Endpoint-, Log- und Infrastrukturdaten werden gesammelt. Telemetrie, Traffic und Event-Logs werden gegen relevante Indicators of Compromise geprüft.
3
Analyse & Validierung
Verdächtige Artefakte werden manuell durch Analysten bewertet. Echte Befunde werden von Rauschen getrennt — kein False-Positive bleibt unbearbeitet.
4
Bericht & Handlung
Dokumentierte Findings, risikobasiert priorisiert. Bei aktiver Kompromittierung nahtloser Übergang in Incident Response.
Ergebnisse

Was Sie erhalten.

Konkrete, nachvollziehbare Deliverables — keine generischen Compliance-Dokumente.

Klare Aussage zur Lage
Eindeutige Bewertung, ob Anzeichen einer Kompromittierung identifiziert wurden — und wenn ja, in welchem Umfang.
Übersicht betroffener Systeme
Auflistung verdächtiger Assets, ungewöhnlicher Verhaltensmuster und der relevanten Indicators of Compromise.
Beweisbasierte Empfehlungen
Risikobasiert priorisierte Maßnahmen — Eindämmung, Bereinigung, Härtung — direkt umsetzbar durch Ihr Team.
Übergang in Incident Response
Wird aktive Angreiferaktivität festgestellt, gehen wir nahtlos in eine Incident-Response-Engagement über — ohne Wissensverlust.
Abgrenzung

Nicht jede Sicherheitsanalyse beantwortet dieselbe Frage.

Vulnerability Assessment, Penetration Test und Compromise Assessment ergänzen sich — sie ersetzen sich nicht.

Schwachstellen finden
Vulnerability Assessment
„Wo sind unsere Schwachstellen?"
  • Tool-gestützte Identifikation bekannter Schwachstellen
  • Breite Abdeckung der Angriffsfläche
  • Antwort auf das Wo, nicht auf das Wie weit
Ausnutzbarkeit prüfen
Penetration Test
„Sind diese Schwachstellen ausnutzbar?"
  • Aktive, kontrollierte Ausnutzung durch Tester
  • Beweis der praktischen Risikoauswirkung
  • Antwort auf das Wie, nicht auf das Ob es schon passiert ist
Spuren aufdecken
Compromise Assessment
„Wurden sie bereits ausgenutzt — und sind Angreifer noch drin?"
  • Forensische Suche nach realen Angreiferspuren
  • Historischer und gegenwärtiger Blick auf die Umgebung
  • Antwort auf das Ob, das Was und das Was jetzt
Valeri Milke — Gründer & CEO VamiSec GmbH
Valeri MilkeGründer & CEO · VamiSec GmbH
Ihr Ansprechpartner

„Ein Compromise Assessment ist kein Marketing-Service. Es ist die ehrliche Antwort auf eine Frage, die viele Organisationen sich nicht trauen zu stellen — und genau deshalb ist sie so wichtig."

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