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Application Security · API Security

API-Sicherheit, die die Geschäftslogik versteht

Die Hälfte Ihres dynamischen Web-Traffics besteht aus API-Aufrufen — und die gefährlichsten Lücken sind logisch, nicht technisch. Wir testen Ihre APIs so, wie Angreifer sie nutzen: entlang der OWASP API Security Top 10, mit echten Identitäten und direkt in Ihrer Pipeline.

57–60 %des dynamischen Web-Traffics sind API-Aufrufe (Cloudflare 2024)
3 von 5der häufigsten API-Risiken sind Autorisierungsfehler
43 %der neu ausgenutzten CVEs 2025 waren API-bezogen (CISA KEV / Wallarm)
OWASPAPI Security Top 10 : 2023 als Prüfmaßstab

APIs sind Ihre größte — und unsichtbarste — Angriffsfläche

Früher war die Website das Produkt. Heute ist die API das Produkt, und Mobile-Apps, Partner, Automatisierung und KI-Agenten sprechen dieselben Schnittstellen an. Jede davon ist eine Tür, die jemand testen sollte — und die meisten Unternehmen haben mehr offene Endpunkte, als ihnen bekannt ist.

Das Tückische: Die schlimmsten API-Lücken sind nicht technische Fehler, sondern Logikfehler in der Autorisierung. Ein Objekt gehört einem anderen Nutzer, aber die API gibt es ungeprüft heraus — und die Anfrage sieht dabei völlig legitim aus. Genau das übersehen klassische Web-Scanner.

Warum APIs anders brechen

Drei Gründe, warum generische Werkzeuge an API-Sicherheit scheitern.

01

Logik statt Technik

Broken Object Level Authorization (BOLA), fehlende Funktions-Berechtigungen, Missbrauch legitimer Abläufe — das sind Entscheidungen der Anwendung, keine Syntaxfehler. Ein „200 OK“ ist kein Beweis für Sicherheit.

02

Kontext ist Pflicht

Um zu beweisen, dass ein Nutzer fremde Daten sieht, braucht man zwei echte Identitäten und das Wissen, welches Objekt wem gehört. Ohne diesen Kontext testet ein Scanner ins Leere.

03

Mehr als REST

GraphQL, gRPC, Webhooks, LLM-Endpunkte und Mutual TLS bringen eigene Risiken mit. Wer nur klassische Web-Requests prüft, sieht einen Bruchteil der Angriffsfläche.

OWASP API Security Top 10 — interaktiv

Die zehn wichtigsten API-Risiken und wie wir jedes davon prüfen. Wählen Sie einen Punkt.

API1

Broken Object Level Authorization

Objekte werden über IDs adressiert. Fehlt die Eigentumsprüfung, kann ein Nutzer fremde Datensätze abrufen oder ändern (BOLA/IDOR). Das ist die häufigste und folgenreichste API-Lücke.

So testen wir das

Wir prüfen mit zwei echten Identitäten, ob Nutzer B ein Objekt von Nutzer A abrufen oder ändern kann — der direkte Beweis statt bloßer Vermutung.

Referenz: OWASP API Security Top 10 : 2023

Kein theoretisches Risiko

Eine Auswahl realer Datenabflüsse der letzten Jahre — alle über APIs, immer dieselbe Schwachstellenklasse.

37 Mio.T-MobileKundenkonten über eine einzige API abgezogen (Jan 2023)
9,5 Mio.Optusungeschützter Endpunkt + fortlaufende IDs (Sep 2022)
49 Mio.DellPartner-API ohne Rate Limiting gescrapt (Mai 2024)
33 Mio.Twilio AuthyTelefonnummern über offenen Endpunkt (Jul 2024)
64 Mio.McDonald’s McHireDefault-Login + BOLA auf Bewerber-API (Jul 2025)
700+Salesloft / DriftOrganisationen über gestohlene OAuth-Tokens (Aug 2025)

So testen wir Ihre APIs

Automatisiert, wo es Breite schafft — menschlich, wo es Tiefe braucht.

Cross-User-Autorisierung

BOLA und BFLA mit zwei echten Identitäten beweisen — statt nur zu vermuten. Der schnellste Weg zu den gefährlichsten Lücken.

Breite Protokoll-Abdeckung

REST, GraphQL und gRPC, dazu Mutual TLS und Webhooks. Wir prüfen die ganze Angriffsfläche, nicht nur klassische Requests.

KI- & LLM-Endpunkte

LLM-Backends und Agenten sprechen über APIs. Wir prüfen Prompt Injection und Missbrauch an genau diesen Schnittstellen.

Discovery & API-Inventar

Automatische Endpunkt-Erkennung macht Schatten- und Zombie-APIs sichtbar — man kann nur schützen, was man kennt.

Beweisbasiert statt laut

Wir melden nur belegte Funde. So bleibt der Bericht handlungsfähig, statt in Fehlalarmen zu ertrinken.

In die Pipeline integriert

Ergebnisse als SARIF direkt ins Code Scanning, mit Severity-Gating — kontinuierlich statt einmal im Jahr.

API-Sicherheit gehört in die Pipeline

Einmalige Scans veralten in Tagen. Sicherheit entsteht, wenn Tests bei jeder Änderung mitlaufen.

Automatisch bei jedem Release

API-Tests laufen im CI/CD-Prozess mit — bei jedem Pull Request, nicht einmal im Jahr.

SARIF & Code Scanning

Funde erscheinen inline am Code, im vertrauten Security-Tab — dort, wo Entwickler ohnehin arbeiten.

Severity-Gating

Der Build stoppt automatisch, sobald kritische Schwachstellen auftauchen. Klare Exit-Codes, klare Entscheidung.

Offene Standards

Aufbauend auf dem quelloffenen OWASP API Security Testing Framework — keine Vendor-Bindung, volle Nachvollziehbarkeit.

Automatisierung ist die Basis, nicht der Gipfel: Sie hält das Bekannte kontinuierlich sauber, damit der manuelle Pentest Zeit für das Unbekannte hat.

Regulatorischer Rückenwind

API-Sicherheit ist längst compliance-relevant.

Cyber Resilience Act

Der CRA verlangt ausdrücklich, „Angriffsflächen einschließlich externer Schnittstellen zu begrenzen“. Die Meldepflicht für aktiv ausgenutzte Schwachstellen gilt ab 11.09.2026 — bei 43 % API-Anteil an den neuen KEV-CVEs ein direkter Bezug.

NIS2

Zugriffskontrolle, Kryptografie sowie Sicherheit in Entwicklung und Beschaffung: APIs sind Teil der zu schützenden Netz- und Informationssysteme und gehören in jedes Risikomanagement.

DORA

Starke Authentifizierung und das Management von Drittparteirisiken im Finanzsektor treffen APIs direkt — Integrationen zu Dienstleistern wie im Fall Salesloft/Drift sind ein Kernrisiko.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Was ist API-Security-Testing?

Das gezielte Prüfen von Programmierschnittstellen (APIs) auf Sicherheitslücken — insbesondere auf Autorisierungsfehler, schwache Authentifizierung, fehlende Ratengrenzen und Fehlkonfigurationen. Maßstab ist die OWASP API Security Top 10 : 2023.

Warum reicht ein normaler Web-Scanner nicht?

Weil die gefährlichsten API-Lücken logisch sind. Um zu beweisen, dass ein Nutzer fremde Daten sieht (BOLA), braucht es zwei echte Identitäten und Wissen über Objekt-Eigentum. Ein generischer Scanner sieht nur ein „200 OK“ und meldet: alles gut.

Testen Sie auch GraphQL und gRPC?

Ja. Neben klassischem REST prüfen wir GraphQL (Introspection, Resolver, DoS-Varianten), gRPC, Mutual TLS und LLM-Endpunkte — die Angriffsfläche moderner APIs geht weit über REST hinaus.

Wie oft sollte man APIs testen?

Kontinuierlich. APIs ändern sich mit jedem Release, und ein Scan von gestern kann heute veraltet sein. Wir integrieren Tests in Ihre CI/CD-Pipeline und ergänzen sie um regelmäßige, tiefere manuelle Prüfungen.

Was hat API-Sicherheit mit dem Cyber Resilience Act zu tun?

Der CRA verlangt, Angriffsflächen einschließlich externer Schnittstellen zu begrenzen, und führt ab dem 11.09.2026 eine Meldepflicht für aktiv ausgenutzte Schwachstellen ein. Da ein erheblicher Teil dieser Schwachstellen API-bezogen ist, wird kontinuierliches API-Testing unmittelbar relevant.

Testen wir Ihre APIs, bevor es andere tun

In einem kostenlosen Erstgespräch ordnen wir Ihre API-Angriffsfläche ein und zeigen den schnellsten Weg zu belastbarer Sicherheit — technisch fundiert und compliance-fest.