Logik statt Technik
Broken Object Level Authorization (BOLA), fehlende Funktions-Berechtigungen, Missbrauch legitimer Abläufe — das sind Entscheidungen der Anwendung, keine Syntaxfehler. Ein „200 OK“ ist kein Beweis für Sicherheit.
Die Hälfte Ihres dynamischen Web-Traffics besteht aus API-Aufrufen — und die gefährlichsten Lücken sind logisch, nicht technisch. Wir testen Ihre APIs so, wie Angreifer sie nutzen: entlang der OWASP API Security Top 10, mit echten Identitäten und direkt in Ihrer Pipeline.
Früher war die Website das Produkt. Heute ist die API das Produkt, und Mobile-Apps, Partner, Automatisierung und KI-Agenten sprechen dieselben Schnittstellen an. Jede davon ist eine Tür, die jemand testen sollte — und die meisten Unternehmen haben mehr offene Endpunkte, als ihnen bekannt ist.
Das Tückische: Die schlimmsten API-Lücken sind nicht technische Fehler, sondern Logikfehler in der Autorisierung. Ein Objekt gehört einem anderen Nutzer, aber die API gibt es ungeprüft heraus — und die Anfrage sieht dabei völlig legitim aus. Genau das übersehen klassische Web-Scanner.
Drei Gründe, warum generische Werkzeuge an API-Sicherheit scheitern.
Broken Object Level Authorization (BOLA), fehlende Funktions-Berechtigungen, Missbrauch legitimer Abläufe — das sind Entscheidungen der Anwendung, keine Syntaxfehler. Ein „200 OK“ ist kein Beweis für Sicherheit.
Um zu beweisen, dass ein Nutzer fremde Daten sieht, braucht man zwei echte Identitäten und das Wissen, welches Objekt wem gehört. Ohne diesen Kontext testet ein Scanner ins Leere.
GraphQL, gRPC, Webhooks, LLM-Endpunkte und Mutual TLS bringen eigene Risiken mit. Wer nur klassische Web-Requests prüft, sieht einen Bruchteil der Angriffsfläche.
Die zehn wichtigsten API-Risiken und wie wir jedes davon prüfen. Wählen Sie einen Punkt.
Objekte werden über IDs adressiert. Fehlt die Eigentumsprüfung, kann ein Nutzer fremde Datensätze abrufen oder ändern (BOLA/IDOR). Das ist die häufigste und folgenreichste API-Lücke.
Wir prüfen mit zwei echten Identitäten, ob Nutzer B ein Objekt von Nutzer A abrufen oder ändern kann — der direkte Beweis statt bloßer Vermutung.
Referenz: OWASP API Security Top 10 : 2023
Eine Auswahl realer Datenabflüsse der letzten Jahre — alle über APIs, immer dieselbe Schwachstellenklasse.
Automatisiert, wo es Breite schafft — menschlich, wo es Tiefe braucht.
BOLA und BFLA mit zwei echten Identitäten beweisen — statt nur zu vermuten. Der schnellste Weg zu den gefährlichsten Lücken.
REST, GraphQL und gRPC, dazu Mutual TLS und Webhooks. Wir prüfen die ganze Angriffsfläche, nicht nur klassische Requests.
LLM-Backends und Agenten sprechen über APIs. Wir prüfen Prompt Injection und Missbrauch an genau diesen Schnittstellen.
Automatische Endpunkt-Erkennung macht Schatten- und Zombie-APIs sichtbar — man kann nur schützen, was man kennt.
Wir melden nur belegte Funde. So bleibt der Bericht handlungsfähig, statt in Fehlalarmen zu ertrinken.
Ergebnisse als SARIF direkt ins Code Scanning, mit Severity-Gating — kontinuierlich statt einmal im Jahr.
Einmalige Scans veralten in Tagen. Sicherheit entsteht, wenn Tests bei jeder Änderung mitlaufen.
API-Tests laufen im CI/CD-Prozess mit — bei jedem Pull Request, nicht einmal im Jahr.
Funde erscheinen inline am Code, im vertrauten Security-Tab — dort, wo Entwickler ohnehin arbeiten.
Der Build stoppt automatisch, sobald kritische Schwachstellen auftauchen. Klare Exit-Codes, klare Entscheidung.
Aufbauend auf dem quelloffenen OWASP API Security Testing Framework — keine Vendor-Bindung, volle Nachvollziehbarkeit.
Automatisierung ist die Basis, nicht der Gipfel: Sie hält das Bekannte kontinuierlich sauber, damit der manuelle Pentest Zeit für das Unbekannte hat.
API-Sicherheit ist längst compliance-relevant.
Der CRA verlangt ausdrücklich, „Angriffsflächen einschließlich externer Schnittstellen zu begrenzen“. Die Meldepflicht für aktiv ausgenutzte Schwachstellen gilt ab 11.09.2026 — bei 43 % API-Anteil an den neuen KEV-CVEs ein direkter Bezug.
Zugriffskontrolle, Kryptografie sowie Sicherheit in Entwicklung und Beschaffung: APIs sind Teil der zu schützenden Netz- und Informationssysteme und gehören in jedes Risikomanagement.
Starke Authentifizierung und das Management von Drittparteirisiken im Finanzsektor treffen APIs direkt — Integrationen zu Dienstleistern wie im Fall Salesloft/Drift sind ein Kernrisiko.
Offene Standards und passende Leistungen — für den tieferen Einstieg.
Kurz beantwortet.
Das gezielte Prüfen von Programmierschnittstellen (APIs) auf Sicherheitslücken — insbesondere auf Autorisierungsfehler, schwache Authentifizierung, fehlende Ratengrenzen und Fehlkonfigurationen. Maßstab ist die OWASP API Security Top 10 : 2023.
Weil die gefährlichsten API-Lücken logisch sind. Um zu beweisen, dass ein Nutzer fremde Daten sieht (BOLA), braucht es zwei echte Identitäten und Wissen über Objekt-Eigentum. Ein generischer Scanner sieht nur ein „200 OK“ und meldet: alles gut.
Ja. Neben klassischem REST prüfen wir GraphQL (Introspection, Resolver, DoS-Varianten), gRPC, Mutual TLS und LLM-Endpunkte — die Angriffsfläche moderner APIs geht weit über REST hinaus.
Kontinuierlich. APIs ändern sich mit jedem Release, und ein Scan von gestern kann heute veraltet sein. Wir integrieren Tests in Ihre CI/CD-Pipeline und ergänzen sie um regelmäßige, tiefere manuelle Prüfungen.
Der CRA verlangt, Angriffsflächen einschließlich externer Schnittstellen zu begrenzen, und führt ab dem 11.09.2026 eine Meldepflicht für aktiv ausgenutzte Schwachstellen ein. Da ein erheblicher Teil dieser Schwachstellen API-bezogen ist, wird kontinuierliches API-Testing unmittelbar relevant.
In einem kostenlosen Erstgespräch ordnen wir Ihre API-Angriffsfläche ein und zeigen den schnellsten Weg zu belastbarer Sicherheit — technisch fundiert und compliance-fest.