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Vami IMS Framework 

Regulatorische und vertragliche Komplexität meistern – mit dem VamiSec IMS Framework

Wie Unternehmen NIS2, DORA, AI Act, CRA & DSGVO integriert, skalierbar und prüfungssicher steuern

Regulierungen integrieren statt fragmentieren

Das Vami IMS Framework ermöglicht die integrierte Umsetzung von NIS2, DORA, AI Act, CRA und vertraglichen Anforderungen – über Managementsysteme statt Einzelprojekte.

NIS2, AI Act, DORA und der Cyber Resilience Act verlangen keine punktuellen Einzelmaßnahmen, sondern dauerhafte Governance-, Risiko- und Steuerungsstrukturen auf Geschäftsleitungsebene.Das Vami IMS Framework übersetzt diese regulatorische Logik konsequent in ein integriertes, audit- und zertifizierungsfähiges Managementsystem (IMS) auf Basis etablierter Standards wie ISO/IEC 27001, ISO/IEC 42001, ISO/IEC 27701 und IEC 62443.

Integrierte regulatorische und vertragliche Compliance:
Das VamiSec IMS Framework adressiert die Integration mehrerer europäischer Vorschriften wie NIS2, DORA, AI Act, CRA und DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung). Es zentralisiert das Management durch etablierte Managementsysteme (ISMS, AIMS, CSMS, PIMS, BCMS), anstatt jede Vorschrift isoliert zu behandeln, was es skalierbar und effizient macht
Herausforderungen durch fragmentierte Compliance:
Viele Unternehmen kämpfen mit fragmentierten Compliance-Bemühungen, wie parallelen Initiativen, redundanten Risikoanalysen und mangelnder Transparenz. Diese Probleme führen zu Ineffizienz und erhöhter Komplexität, die durch das VamiSec IMS Framework gemindert werden
Zentraler Ansatz mit Managementsystemen:
Das Framework betont einen einheitlichen, integrierten Ansatz, der Managementsysteme nutzt, um die Compliance mit verschiedenen Vorschriften sicherzustellen. Es identifiziert die gemeinsamen Prinzipien dieser Vorschriften und ordnet sie etablierten Managementsystemen und relevanten Standards (ISO/IEC 27001, ISO/IEC 42001, etc.) zu
Integration von Governance, Risiko und Kontrolle:
Das VamiSec IMS Framework bündelt Governance, Risikomanagement und Kontrollmechanismen zu einem kohärenten System. Dies umfasst Richtlinien, Prozesse und kontinuierliche Verbesserung, mit einem starken Fokus auf die Verantwortlichkeit des Managements und operative Transparenz
Umsetzung und kontinuierliche Unterstützung:
Das Framework unterstützt die Umsetzung durch Dienstleistungen wie Gap-Analysen, die Erstellung von Fahrplänen und Begleitung bei der Ausführung sowie kontinuierliches Monitoring und Verbesserung. Es kann optional durch Tools wie GRC-Plattformen und Dienstleistungen wie externen CISO oder AI-Officer für verstärkte Aufsicht unterstützt werden

Warum klassische Compliance scheitert

Die Realität in vielen Organisationen

Viele Unternehmen reagieren auf die Anforderungen der NIS2, DORA, AI Act oder CRA mit separaten, isolierten Programmen. Dieser fragmentierte Ansatz führt zu zahlreichen organisatorischen und operativen Problemen, die die Effizienz und Skalierbarkeit der Compliance-Bemühungen stark beeinträchtigen. Diese Vorgehensweise verursacht:

Parallele Initiativen für jede einzelne Regulierung
Redundante Risikoanalysen, Policies und Audits
Silos zwischen den Abteilungen IT, Recht, Compliance und Produktentwicklung
Fehlende Transparenz für das Management, was die Steuerung erschwert

Fragmentierte Compliance skaliert nicht – weder organisatorisch noch wirtschaftlich.


Warum dieses Thema jetzt auf Vorstandsebene relevant ist

Warum jetzt?

  • Regulierung adressiert explizit die Unternehmensleitung
  • Haftung, Verantwortung & Nachweisbarkeit rücken in den Fokus
  • Cyber-, AI- & Resilienz-Risiken sind Business-Risiken
  • Lieferketten & Kundenanforderungen verschärfen den Druck
  • Produkthaftung: insbesondere durch AI Act und CRA

Was Sie heute mitnehmen sollen

  • Ein klares mentales Modell, wie Regulierungen funktionieren
  • Verständnis, warum Managementsysteme der Schlüssel sind
  • Eine integrierte Steuerungslogik statt fragmentierter Programme
  • Entscheidungsgrundlagen für Vorstand, Geschäftsführung & Führungskräfte

Ein Framework statt vier Programme

Das Grundprinzip des Vami IMS Frameworks

Regulierung → Managementsystem → Standard

Das Vami IMS Framework basiert auf dem Prinzip, dass Regulierungen definieren, was erforderlich ist, Managementsysteme festlegen, wie die Umsetzung erfolgt, und Standards die Anforderungen operationalisieren und prüfbar machen.

Regulierungen definieren, was gefordert wird (z. B. NIS2, DORA, AI Act, CRA).
Managementsysteme beschreiben, wie die Einhaltung der Regulierungen organisiert und gesteuert wird (z. B. ISMS, AIMS, CSMS, PIMS, BCMS).
Standards (wie ISO/IEC 27001, ISO/IEC 42001 usw.) ermöglichen die Umsetzung der Anforderungen in konkrete, überprüfbare Prozesse und bieten eine Basis für Audits.

Dieses Prinzip ist der gemeinsame Nenner aller relevanten EU-Regulierungen.

Managementsysteme für Regulatorische und vertragliche Anforderungen auf einem Blick

ISMS – Informationssicherheit
(ISO/IEC 27001 | NIS2 | DORA | TISAX)
Das ISMS (Informationssicherheits-Managementsystem) gewährleistet den Schutz von Informationswerten durch definierte Richtlinien, Verfahren und Kontrollen. Es ermöglicht die Einhaltung verschiedener Vorschriften wie NIS2 und DORA und konzentriert sich auf Risikomanagement und Governance im Bereich der Informationssicherheit in einer Organisation.

AIMS / KIMS – KI-Governance
(EU AI Act | ISO/IEC 42001)
Das AIMS (AI Management System) oder KIMS (KI-Governance-Managementsystem) stellt einen Rahmen zur Verwaltung von KI-Systemen mit einem Fokus auf Risikobewertung, Transparenz und Verantwortlichkeit. Es stellt die Einhaltung des EU AI Acts sicher und operationalisiert KI-spezifische Kontrollen, die mit Standards wie ISO/IEC 42001 für KI-Governance übereinstimmen.

CSMS – Produkt- & Cybersecurity
(CRA | IEC 62443 | ISO/SAE 21434)
Das CSMS (Cybersecurity-Managementsystem) verwaltet die Sicherheit von Produkten, Systemen und Dienstleistungen über ihren gesamten Lebenszyklus, von der Entwicklung bis zum Betrieb. Dieses System unterstützt die Einhaltung des EU-Cyber-Resilience-Acts (CRA), IEC 62443 und ISO/SAE 21434 und stellt sicher, dass Cybersecurity- und Security-by-Design-Prinzipien in der Entwicklung kritischer Produkte integriert werden.

PIMS / DSMS – Datenschutz
(DSGVO | ISO/IEC 27701)
Das PIMS (Privacy Information Management System) oder DSMS (Data Security Management System) konzentriert sich auf die Verwaltung personenbezogener Daten in Übereinstimmung mit Datenschutzvorschriften wie der DSGVO und ISO/IEC 27701. Es gewährleistet den Datenschutz durch die Integration von Datenschutzkontrollen, Governance und Reporting-Mechanismen im Managementsystem.

BCMS – Business Continuity
(ISO 22301 | DORA)
Das BCMS (Business Continuity Management System) stellt die Resilienz einer Organisation im Falle von Störungen sicher, indem es Pläne und Prozesse zur Aufrechterhaltung kritischer Geschäftsprozesse entwickelt. Es entspricht der ISO 22301 und DORA und konzentriert sich auf Kontinuitäts- und Wiederherstellungsstrategien, um die Auswirkungen von Krisen und operativen Unterbrechungen zu minimieren.

Wann das Vami IMS Framework besonders sinnvoll ist

Das Vami IMS Framework ist besonders sinnvoll in folgenden Anwendungsfällen:

Vorbereitung auf NIS2, DORA, AI Act oder CRA

Das Framework unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung und Vorbereitung auf regulatorische Anforderungen wie NIS2, DORA, AI Act und den Cyber Resilience Act (CRA).

Integration mehrerer Regulierungen

Es bietet eine Lösung für Unternehmen, die mehrere regulatorische Anforderungen gleichzeitig umsetzen müssen, indem es eine integrierte Steuerung ermöglicht.

Reduktion von Audit- & Zertifizierungsaufwand

Durch die Integration von Managementsystemen und die Nutzung eines gemeinsamen Steuerungskerns wird der Aufwand für Audits und Zertifizierungen erheblich reduziert.

Lieferketten- & Kundenanforderungen (z. B. TISAX)

Das Framework hilft Unternehmen dabei, Anforderungen der Lieferketten und von Kunden (wie TISAX) effizient zu integrieren und zu erfüllen.

Aufbau nachhaltiger Governance-Strukturen

Es trägt zum Aufbau einer robusten und nachhaltigen Governance-Struktur bei, die auf langfristigen Erfolg ausgelegt ist und eine kontinuierliche Compliance gewährleistet.


Zentrale Steuerung statt Einzellösungen

Im Zentrum des Vami IMS Frameworks steht ein integrierter Steuerungskern, der eine zentrale und effiziente Steuerung aller relevanten Compliance-Anforderungen ermöglicht. Dieser Steuerungskern umfasst eine Reihe von gemeinsamen Kontrollen, die in verschiedenen regulatorischen Kontexten mehrfach genutzt werden können:

  • Governance & Management-Verantwortung
    Klare Definition von Verantwortlichkeiten und Entscheidungsstrukturen auf allen Ebenen des Unternehmens, um die Compliance und regulatorischen Anforderungen effektiv zu steuern.
  • Risiko- & Asset-Management
    Ein strukturiertes Risikomanagement, das die Identifikation, Bewertung und Steuerung von Risiken in Bezug auf Assets (z. B. Daten, Systeme, Infrastruktur) ermöglicht.
  • Incident Response & Meldewesen
    Einheitliche Verfahren zur Reaktion auf Vorfälle und zur rechtzeitigen Meldung von Sicherheitsvorfällen gemäß den regulatorischen Anforderungen (z. B. NIS2, DORA).
  • Third-Party & Supply-Chain-Security
    Steuerung von Risiken und Sicherheitsanforderungen in der Lieferkette und gegenüber Drittanbietern, um sicherzustellen, dass externe Partner die gleichen hohen Sicherheitsstandards einhalten.
  • Secure- & Security-by-Design
    Integration von Sicherheitsmaßnahmen in alle Phasen des Entwicklungs- und Betriebsprozesses, um sicherzustellen, dass Sicherheit von Anfang an eingebaut ist (z. B. in der Produktentwicklung oder bei der Einführung neuer Technologien).
  • Nachweis, Audits & Reporting
    Effektive Nachweisführung durch Audits und kontinuierliches Reporting, um die Einhaltung von Sicherheits- und Compliance-Vorgaben jederzeit nachweisen zu können.
  • Resilienz & Notfallmanagement
    Maßnahmen zur Sicherstellung der Betriebsfähigkeit und Resilienz im Falle von Krisen oder Störungen, einschließlich Notfallplanung und Business Continuity Management.

Eine Richtlinienarchitektur für alle Regulierungen

Strategische Richtlinien

Jede Managementsystem (ISMS, AIMS, CSMS, PIMS, BCMS) hat spezifische strategische Richtlinien, die die höchsten Governance-Anforderungen und die grundsätzliche Richtung der jeweiligen Systeme festlegen.

Konsolidierte themenspezifische Richtlinien

Diese Richtlinien decken spezifische Themenbereiche ab, die über verschiedene Regulierungen hinweg konsolidiert werden. Sie sorgen dafür, dass alle relevanten Anforderungen abgedeckt werden, ohne redundante oder widersprüchliche Prozesse.

Integrierte Prozesse & SOPs

Durch die Integration von Standard Operating Procedures (SOPs) und Prozessen wird gewährleistet, dass die praktischen Abläufe und die Umsetzung der regulatorischen Anforderungen harmonisiert sind.

 

Mehrwert

Einheitliche Terminologie
Durch die konsistente Terminologie wird eine klare Kommunikation und Verständnis der regulatorischen Anforderungen gewährleistet.
Klare Management-Verantwortung
Die Policy-Struktur legt eindeutig fest, wer im Unternehmen für welche regulatorischen und Compliance-Themen verantwortlich ist.
Auditfähige, konsistente Nachweise
Alle Richtlinien und Prozesse sind so aufgebaut, dass sie jederzeit überprüfbar und auditierbar sind, was die Nachweisführung für regulatorische Anforderungen erleichtert.

Vom Framework zur gelebten Praxis

Beispielhafte Roadmap zur NIS2, AI Act und CRA Readiness

Es wird eine integrierte Roadmap erstellt, die klare, umsetzbare Schritte für die Einführung des Vami IMS Frameworks im Unternehmen skizziert. Die Roadmap umfasst Zeitpläne, Meilensteine und benötigte Ressourcen, um einen systematischen Ansatz zur Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten.


Roadmap zur Einführung des Vami IMS Framework


Integrierte Gap-Analysen und konsolidierte Maßnahmenpläne anstatt isolierte und zeitaufwändige Assessments

Eine detaillierte Gap-Analyse und Reifegradbewertung werden durchgeführt, um den aktuellen Zustand der Systeme und Prozesse des Unternehmens zu bewerten. Diese Analyse hilft dabei, Bereiche zu identifizieren, die verbessert werden müssen, um die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen und das Vami IMS Framework effektiv umzusetzen.

AI Act – Gap-Analyse

Die Gap-Analyse für den AI Act im Kontext des Vami IMS Frameworks konzentriert sich auf die Bewertung, wie gut die Governance, Risikomanagement und Incident-Response-Systeme mit den Anforderungen der Verordnung übereinstimmen. Das IMS stellt sicher, dass die spezifischen Anforderungen des AI Acts in das übergeordnete Managementsystem integriert werden, um eine einheitliche Compliance über alle regulatorischen Standards hinweg zu gewährleisten.

Risikomanagement für KI-Systeme:
Im IMS wird das Risikomanagement für KI-spezifische Risiken in die ISMS-Prozesse integriert, um sicherzustellen, dass Risiken für KI-Systeme zusammen mit anderen organisatorischen Risiken bewertet und gemildert werden.
Daten- und Datenqualitäts-Governance:
Die Daten-Governance für KI wird im IMS mit den übergeordneten Datenschutz- und Sicherheitsprozessen des Unternehmens abgestimmt, um eine konsistente Handhabung und Compliance mit den Anforderungen des AI Acts zu gewährleisten.
Incident-Handling & Reporting:
Das Incident-Response-Verfahren für KI-Systeme ist im IMS mit den allgemeinen Incident-Response- und Reporting-Mechanismen des Unternehmens integriert, um einen ganzheitlichen Ansatz für Sicherheit und Compliance zu gewährleisten.
Governance & Verantwortlichkeit:
Das IMS stellt sicher, dass die Governance für KI-Systeme in die übergeordnete Organisationsstruktur integriert wird, mit klarer Verantwortlichkeit auf Managementebene, die mit anderen Compliance-Anforderungen übereinstimmt.

 

DORA – Gap-Analyse

Für DORA bewertet die Gap-Analyse, wie gut IT-Risikomanagement und Anforderungen an die operationelle Resilienz in das IMS integriert sind. DORA’s Anforderungen an Resilienz, Kontinuität und Risikomanagement bei Drittanbietern werden in das übergeordnete Managementsystem aufgenommen, um eine konsistente und effiziente Umsetzung über alle Regulierungen hinweg zu gewährleisten.

IT-Risikomanagement:
Das IMS integriert die IT-Risikomanagement-Praktiken aus DORA mit den ISMS-Kontrollen, um sicherzustellen, dass Risikobewertungen auf allen Geschäftsebenen konsistent durchgeführt werden.
Business Continuity & Resilienz:
Das IMS kombiniert Praktiken des Business Continuity Managements (BCMS) mit den Resilienzanforderungen von DORA, um sicherzustellen, dass die Resilienz auf der IT- und Organisationsebene gewahrt bleibt.
Drittanbieter-Risikomanagement:
Die Anforderungen von DORA für Drittanbieter werden im IMS mit dem übergreifenden Lieferantenrisikomanagement integriert, um sicherzustellen, dass Risiken im Zusammenhang mit Drittanbietern in Übereinstimmung mit anderen regulatorischen Anforderungen gemanagt werden.

NIS2 – Gap-Analyse

Die Gap-Analyse für NIS2 innerhalb des IMS Frameworks konzentriert sich darauf, wie gut die Cybersecurity-Governance, Incident-Response- und Managementsysteme mit den umfassenden Anforderungen der NIS2 übereinstimmen. Das IMS integriert diese Praktiken mit anderen regulatorischen Standards, wie ISO/IEC 27001, und stellt sicher, dass alle Compliance-Maßnahmen organisiert und skalierbar sind.

Cybersecurity-Governance:
Die Governance- und Führungsanforderungen von NIS2 werden in das übergeordnete Governance-System des IMS integriert, um sicherzustellen, dass die Verantwortung für Cybersicherheit auf allen Ebenen klar definiert ist.
Incident-Response & Reporting:
Die Incident-Response- und Reporting-Anforderungen von NIS2 werden im IMS mit den allgemeinen Sicherheits- und Compliance-Protokollen des Unternehmens integriert, sodass Vorfälle konsistent und zeitgerecht gemeldet und bearbeitet werden.
Management-Verantwortlichkeit:
Das IMS stellt sicher, dass Cybersecurity- und NIS2-bezogene Verantwortlichkeiten auf Managementebene klar definiert und in die strategischen Ziele der Organisation integriert werden.

CRA – Gap-Analyse

Für CRA bewertet die Gap-Analyse, wie gut Produkt-Cybersecurity und Lifecycle-Management-Prozesse in das IMS Framework integriert sind. Die Anforderungen von CRA bezüglich Security-by-Design und Produktlebenszyklus werden in die übergeordneten Produkt- und Cybersecurity-Management-Systeme (CSMS) des IMS eingebettet, um eine konsistente Erfüllung der regulatorischen Anforderungen zu gewährleisten.

Security-by-Design:
Das IMS stellt sicher, dass die Security-by-Design-Prinzipien von CRA in den Produktentwicklungsprozess integriert werden, der mit den allgemeinen Cybersecurity-Management- und ISMS-Prozessen abgestimmt wird.
Lifecycle-Management:
Das IMS integriert die CRA-Anforderungen für das Lifecycle-Management von Produkten und stellt sicher, dass Produkte im gesamten Lebenszyklus kontinuierlich überwacht und gepflegt werden, um den Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden.
Incident-Handling:
Incident-Response-Verfahren, die Produkt-Sicherheitsvorfälle betreffen, werden im IMS mit anderen Sicherheitsvorfällen integriert, sodass ein konsistenter und vereinheitlichter Ansatz für Risikomanagement und Compliance gewährleistet wird.

Umsetzungsbegleitung (Policies, Prozesse, Technik)

Die Umsetzungsbegleitung im Rahmen des Vami IMS Frameworks bietet fortlaufende Unterstützung bei der Implementierung von Richtlinien, Prozessen und Technologien, die für die erfolgreiche Umsetzung der regulatorischen Anforderungen erforderlich sind. Ziel ist es, sicherzustellen, dass alle operativen Abläufe und die IT-Infrastruktur des Unternehmens nahtlos mit den Compliance-Anforderungen abgestimmt sind. Dies umfasst die Anpassung bestehender Systeme sowie die Einführung neuer Prozesse, um die Vorgaben der relevanten Regulierungen wie NIS2, DORA, AI Act und CRA zu erfüllen.

Durch eine strukturierte Implementierung werden Unternehmen befähigt, ihre Compliance-Strategien effizient und nachhaltig zu integrieren und langfristig zu betreiben.

Schlüsselthemen:

  • Richtlinienentwicklung: Unterstützung bei der Erstellung und Anpassung von Compliance-Richtlinien, die den spezifischen Anforderungen der verschiedenen Regulierungen entsprechen.
  • Prozessoptimierung: Beratung zur Optimierung bestehender Prozesse, um sie an die Anforderungen der Regulierungen anzupassen und die Effizienz zu steigern.
  • Technologieintegration: Implementierung und Integration der erforderlichen Technologien, z. B. Governance-, Risiko- und Compliance-Plattformen (GRC), die die Verwaltung der Compliance- und Sicherheitsprozesse unterstützen.
  • Schulung und Bewusstseinsbildung: Bereitstellung von Trainings und Awareness-Programmen für Mitarbeiter, um sicherzustellen, dass alle Ebenen des Unternehmens die neuen Prozesse und Technologien verstehen und anwenden können.

Vorteile:

  • Sicherstellung der Compliance: Gewährleistung, dass alle relevanten regulatorischen Anforderungen durch angepasste Richtlinien und Prozesse erfüllt werden.
  • Effizienzsteigerung: Durch die Optimierung von Prozessen wird die Effizienz der Compliance- und Sicherheitsmaßnahmen erhöht, wodurch der administrative Aufwand verringert wird.
  • Nachhaltige Integration: Unterstützung bei der langfristigen Integration von Compliance- und Sicherheitsanforderungen in die tägliche Praxis des Unternehmens.

Zentral integrierbare Controls im Vami IMS Framework

Durch ein integriertes Managementsystem (IMS) – bestehend aus

  • ISMS (ISO 27001)
  • CSMS (SAE 21434 und IEV 62443)
  • AIMS (ISO 42001)
  • DSMS (ISO 27701)

– lassen sich Cyber-Resilienz und vertrauenswürdige KI einheitlich steuern, effizient umsetzen mit >90% Synergien, nachweisen und einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil sichern.


Zentrale Verpflichtungen nach NIS2

NIS2 = verpflichtendes Cyber-Baseline-Gesetz

  • Starke Management- und Haftungsdimension​
  • ISMS faktisch erforderlich zur strukturierten Umsetzung​
  • Sehr gut umsetzbar mit ISO/IEC 27001

Zentrale Verpflichtungen nach DORA

  1. DORA (Level-1)
  • Legt die grundsätzlichen Pflichten fest​
  • Definiert Ziele, Verantwortlichkeiten und Pflichtbereiche​
  • Beispiele:​
  • IKT-Risikomanagement​
  • Incident-Meldepflichten​
  • Drittparteien-Management​
  • Testing & Governance
  1. RTS – Regulatory Technical Standards (Level-2)
  • Konkretisieren die Anforderungen aus DORA​
  • Definieren inhaltliche Mindestanforderungen und Methoden​
  • Rechtsverbindlich
  1. ITS – Implementing Technical Standards (Level-2)
  • Regeln Form, Struktur und Meldeformate​
  • Fokus auf einheitliche Umsetzung und Vergleichbarkeit

Zentrale Verpflichtungen nach AI Act

Was ist der EU AI Act?

Der EU AI Act ist das erste umfassende Gesetz zur Regulierung von KI in der EU. Er soll den sicheren und transparenten Einsatz von KI gewährleisten, Risiken minimieren und Innovation fördern. Das Gesetz legt verbindliche Regeln für die Entwicklung, Bereitstellung und Nutzung von KI-Systemen fest, basierend auf ihrem Risikopotenzial.

Warum brauchtman den EU AI Act?

Der EU AI Act sorgt für verantwortungsvollen KI-Einsatz und schützt Menschen vor Risiken, ohne Innovationen zu behindern.​

  • Schutz der Grundrechte und der Gesellschaft​
  • Sicherheit und Verbraucherschutz​
  • Verhinderung von Missbrauch​

Zentrale Verpflichtungen nach CRA

Was ist der EU Cyber Resilience Act (CRA)?

  • Neue EU-Verordnung zur sicheren Entwicklung und Gestaltung von Produkten mit digitalen Elementen (Hardware und Software)
  • Gilt über den gesamten Produktlebenszyklus – von Design & Entwicklung bis Betrieb
  • Ziel: Weniger Schwachstellen beim Inverkehrbringen und kontinuierliches Sicherheits-Monitoring während der Nutzungsdauer​
  • Betrifft Wirtschaftsakteure: Hersteller, Importeure, Händler​
  • Herstellerpflicht: Anwendung für Produkte mit digitalen Elementen, die vor dem Inverkehrbringen im EU-Binnenmarkt mit der CE-Kennzeichnung versehen werden

ProduktdefinitionProdukte mit digitalen Elementen (PDEs)

  • Jegliche Software- oder Hardwareprodukte sowie deren Lösungen zur entfernten Datenverarbeitung
  • Einschließlich Software- und Hardwarekomponenten, die separat in Verkehr gebracht werden​
  • Mit einer Datenverbindung zu einem Gerät oder einem Netzwerk​
  • Die auf dem EU-Binnenmarkt bereitgestellt werden​
  • Out-ofScope: SaaS-Anwendungen fallen nicht unter CRA sowie Produkte, die anderweitig bereits abgedeckt sind, wie Medizinprodukte, die unter die EU-MDR (Medizinprodukteverordnung) fallen.


Kontinuierliches Monitoring & Weiterentwicklung

Das Vami IMS Framework umfasst kontinuierliches Monitoring, um den Fortschritt zu verfolgen und sicherzustellen, dass alle Compliance-Standards eingehalten werden. Darüber hinaus werden kontinuierlich Entwicklungen und Anpassungen vorgenommen, um auf sich ändernde regulatorische Anforderungen zu reagieren und sicherzustellen, dass das Unternehmen stets auf dem neuesten Stand bleibt.

Schlüsselthemen:

  • Fortlaufende Überwachung: Kontinuierliche Überwachung aller Systeme, um sicherzustellen, dass alle Compliance-Anforderungen dauerhaft erfüllt werden.
  • Regelmäßige Anpassungen: Anpassung der Prozesse und Richtlinien, um auf neue oder geänderte regulatorische Anforderungen zu reagieren.
  • Proaktive Verbesserung: Laufende Verbesserung der Managementsysteme, um Effizienz und Compliance weiter zu optimieren.

Vorteile:

  • Sicherstellung der Compliance: Garantiert, dass die Vorschriften jederzeit eingehalten werden, auch bei Änderungen.
  • Anpassungsfähigkeit: Ermöglicht eine schnelle Reaktion auf neue oder geänderte regulatorische Anforderungen.
  • Langfristige Nachhaltigkeit: Sicherstellt, dass Compliance-Maßnahmen auf lange Sicht effektiv bleiben.

Externer CISO / AI-Officer

Unternehmen haben die Möglichkeit, einen externen Chief Information Security Officer (CISO) oder AI-Officer zu integrieren, der die IT-Sicherheit oder die KI-Compliance überwacht. Diese Rolle bietet die notwendige Expertise und Erfahrung, um sicherzustellen, dass alle regulatorischen Anforderungen erfüllt sind und das Risikomanagement optimal funktioniert. Der externe CISO oder AI-Officer übernimmt dabei eine zentrale Rolle bei der Überwachung und Weiterentwicklung der Sicherheits- und Compliance-Strategien des Unternehmens.

Strategische Beratung & Compliance im IMS Framework: Der externe CISO oder AI-Officer übernimmt die Verantwortung für die IT-Sicherheitsstrategie oder KI-Compliance (z. B. EU AI Act) innerhalb des Integrierten Managementsystems (IMS), um sicherzustellen, dass alle organisatorischen Ziele und regulatorischen Anforderungen erfüllt werden.
Risikomanagement & Resilienz durch IMS-Integration: Identifikation, Bewertung und Minderung von Risiken in den Bereichen IT-Sicherheit oder KI-Technologien innerhalb des IMS, um eine resiliente Organisationsstruktur zu gewährleisten. Regelmäßige Audits und Risikobewertungen werden durchgeführt, um die Compliance aufrechtzuerhalten und die Risikomanagementpraktiken kontinuierlich zu verbessern.
Kontinuierliche Überwachung & Anpassung im IMS: Ongoing Monitoring der Sicherheits- oder KI-Governance-Prozesse im Rahmen des IMS. Anpassungen werden vorgenommen, um sicherzustellen, dass das Unternehmen mit sich ändernden Vorschriften und neuen Bedrohungen konform bleibt und proaktiv auf Sicherheits- und KI-Compliance reagiert.
Krisenmanagement & Incident Response im IMS-Kontext: Entwicklung und Leitung von Krisenmanagement- und Incident-Response-Strategien innerhalb des IMS, um schnelle und koordinierte Reaktionen auf Sicherheitsvorfälle oder KI-bezogene Krisen sicherzustellen und gleichzeitig die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen.
Audits, Reporting & kontinuierliche Verbesserung im IMS: Durchführung regelmäßiger Audits und kontinuierliches Reporting des Sicherheits- und Compliance-Status innerhalb des IMS. Der CISO oder AI-Officer fördert kontinuierliche Verbesserungen, um langfristige Compliance, Sicherheit und Resilienz der Organisation zu gewährleisten.
Valeri Milke VamiSec - Ihr Partner für IT-Sicherheit und Compliance

Tool-Unterstützung (z. B. GRC-Plattformen)

Das VamiSec-Team bietet Tool-Unterstützung, einschließlich Governance-, Risiko- und Compliance-Plattformen (GRC), um das Management und das Tracking der Compliance-Bemühungen zu vereinfachen. Diese Tools helfen dabei, Arbeitsabläufe zu rationalisieren, den Fortschritt zu überwachen und sicherzustellen, dass alle regulatorischen Anforderungen kontinuierlich eingehalten werden.

 

Schlüsselthemen:

  • Effizientes Compliance-Management: Tools zur Integration und Verwaltung von Compliance-Anforderungen innerhalb eines zentralen Systems, das eine effiziente Verwaltung ermöglicht.
  • Überwachung und Reporting: Durch die GRC-Plattformen wird die kontinuierliche Überwachung der Compliance-Standards gewährleistet, mit automatisierten Reporting-Funktionen für Audits und andere Nachweisführungen.
  • Automatisierung und Synergien: Tools helfen bei der Automatisierung von Prozessen wie Gap-Analysen und Risikomanagement, was zu Zeitersparnis und reduzierten Fehlern führt.
  • Integration von Sicherheits- und Compliance-Tools: GRC-Plattformen können nahtlos mit anderen Systemen wie ISMS (Informationssicherheits-Managementsystem) oder AIMS (AI-Governance) integriert werden, um alle Compliance-Bereiche zu verbinden.
  • Echtzeit-Tracking: Diese Plattformen ermöglichen eine Echtzeit-Überwachung und ein sofortiges Reagieren auf Veränderungen in den regulatorischen Anforderungen.

Vorteile:

  • Optimierung der Compliance-Prozesse: Tools erleichtern die Implementierung und Verwaltung von Compliance-Anforderungen, was zu einer effizienteren Steuerung führt.
  • Konsistente Nachweisführung: Mit den GRC-Plattformen können alle Compliance-Daten strukturiert erfasst und jederzeit überprüft werden, was die Auditfähigkeit verbessert.
  • Erhöhte Transparenz und Kontrolle: Das Management erhält jederzeit einen klaren Überblick über den Compliance-Status und kann gezielt eingreifen.
Einheitliches Asset-, Supplier- und Risk/Impact-Inventory
Einheitliches Asset-, AI-, Supplier- und Risk/Impact-Inventar

ISMS und AIMS auch als Excel-basiertes Managementsystem integrierbar

 


NIS2, AI Act & CRA – Zeitplan & Meilensteine auf einem Blick

Unternehmen, die die Herausforderungen von NIS2, DORA, AI Act, CRA und anderen regulatorischen Anforderungen in einem integrierten Managementsystem vereinen, schaffen nicht nur Compliance, sondern fördern eine nachhaltige Sicherheitskultur. Das Vami IMS Framework bietet eine einheitliche Steuerung, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Risikomanagementprozesse effizienter und skalierbarer zu gestalten – und dabei einen klaren Wettbewerbsvorteil zu sichern.

Valeri Milke
CEO of VamiSec GmbH


Mögliche Folgen bei Verstößen gegen EU-Cyber- & Digitalregulierungen

Diese Regulierungen wirken nicht isoliert.​

Verstöße führen zu Bußgeldern, Marktverboten, Haftungsrisiken und nachhaltigem Vertrauensverlust.​

Compliance ist keine Option – sondern Geschäftsgrundlage.


FAQ-Meldepflichten nach dem CRA


Non-Compliance ist nur die Spitze:
Fragmentierte regulatorische Umsetzung führt zu versteckten Herausforderungen.


Warum NIS2, DORA, AI Act & CRA strukturell gleich ticken

Gefordert wird

✔ ein funktionierendes Managementsystem

❌ Keine Einzelmaßnahmen ohne System

Typische Symptome mangelhafter Integration
Fragmentierte Compliance erzeugt operative Risiken

Ergebnis​

  • hoher Aufwand ​
  • geringe Transparenz ​
  • Audit-Stress​
  • wenig Steuerbarkeit​
  • Größeres Haftungsrisiko

Integrierte Steuerung für nachhaltige Compliance


Mapping der wichtigsten Regulierungen – Managementsysteme – Standards


Unsere KI-Produkte

EU AI Act


Ein umfassender Überblick über die Anforderungen des EU AI Act: von Risikoklassifizierung, technischer Dokumentation bis hin zu Governance und Audit‑Bereitschaft. VamiSec zeigt auf, wie Unternehmen mit integriertem ISMS und KIMS nach ISO 27001 & ISO 42001 effizient und zukunftssicher die KI‑Regulierung umsetzen können. Ideal für Unternehmen, die KI‑Systeme entwickeln oder betreiben und sicherstellen wollen, dass sowohl rechtliche als auch technologische Anforderungen erfüllt werden.

NIS2

Die NIS2-Richtlinie verschärft die Cybersicherheitsanforderungen für kritische und wichtige Sektoren in der EU, mit dem Ziel, die digitale Resilienz zu stärken und ein einheitliches Schutzniveau gegen Cyberbedrohungen sicherzustellen.





LLM & KI‑Pentest

VamiSec bietet spezialisierte Penetrationstests für KI‑ und Large Language Model‑(LLM)‑Systeme an – zum Beispiel Angriffsszenarien wie Prompt Injection, Model Poisoning oder Supply‑Chain‑Risiken – und verbindet technische Tests mit regulatorischer Compliance.
Besonders relevant für Unternehmen mit KI‑Systemen, die nicht nur sicher betrieben, sondern auch regulatorisch abgesichert werden sollen.


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